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Kleinwalsertal

Österreicher wollen Freiheitsdrang in die richtigen Bahnen lenken

Wandern, Hoher Ifen

Die meisten Menschen, die im Kleinwalsertal Urlaub machen, drängen in die Natur und wollen dort wandern, bergsteigen oder radeln. Weil das zu Konflikten führen kann, wollen Gemeinde und Tourismusorganisation mit einem Lenkungskonzept gegensteuern.

Bild: Matthias Becker

Die meisten Menschen, die im Kleinwalsertal Urlaub machen, drängen in die Natur und wollen dort wandern, bergsteigen oder radeln. Weil das zu Konflikten führen kann, wollen Gemeinde und Tourismusorganisation mit einem Lenkungskonzept gegensteuern.

Bild: Matthias Becker

Kleinwalsertaler Gemeindevertretung fasst einen Beschluss, die Erkenntnisse des Projekts „Natur bewusst erleben“ umzusetzen. Freizeitlenkung soll koordinert werden

03.08.2020 | Stand: 11:13 Uhr

In wenigen Wochen ist das Kleinwalsertal aus der Corona-bedingten Isolation wieder zu einer Tourismushochburg im Alpenraum geworden. Allein im Juni kamen nach dem Saisonstart Mitte des Monats 18000 Menschen ins Tal, um ihren Urlaub zu verbringen. Das Tal zählte in dem halben Monat 81 000 Übernachtungen. Hinzu kamen tausende Tagesausflügler. Doch wie kann man den Freiheitsdrang der Menschen in die richtigen Bahnen lenken? Wie kann man Konflikte zwischen Mountainbikern und Wanderern, nächtlichen Tourengehern und Jägern sowie Variantenskifahrern und Förstern entschärfen? Um Antworten auf diese Fragen und Lösungen für die Probleme zu finden haben sich die Kleinwalsertaler 2018 mit dem groß angelegten Projekt „Natur bewusst erleben“ auf den Weg gemacht, das mit Zuschüssen aus dem europäischen Programm „Leader“ gefördert wurde.

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