Sonthofen

"Übler Geruch": Mann furzt Polizisten an und lacht - Anzeige

"Übler Geruch" soll sich nach dem Furz eines 21-Jährigen im Beisein von Polizisten verbreitet haben.

"Übler Geruch" soll sich nach dem Furz eines 21-Jährigen im Beisein von Polizisten verbreitet haben.

Bild: picture alliance / dpa | Oliver Berg (Symbolfoto)

"Übler Geruch" soll sich nach dem Furz eines 21-Jährigen im Beisein von Polizisten verbreitet haben.

Bild: picture alliance / dpa | Oliver Berg (Symbolfoto)

Dieses Verhalten stinkt buchstäblich zum Himmel: Ein 21-Jähriger soll Polizisten in Burgberg angefurzt haben. Wie es dazu kam und was ihn nun erwartet.
"Übler Geruch" soll sich nach dem Furz eines 21-Jährigen im Beisein von Polizisten verbreitet haben.
Von Allgäuer Zeitung
03.01.2021 | Stand: 17:51 Uhr

Ein unerwartetes Ende nahm eine Polizeikontrolle in Burgberg. In der Nacht zum Sonntag wurden der Sonthofer Polizei mehrere ausgehobene Gullideckel im Bereich der Rettenberger Straße mitgeteilt. Vor Ort wurde ein 21-jähriger Mann als eindeutiger Verursacher ausfindig gemacht.

Bei der anschließenden Polizeikontrolle machte der alkoholisierte Mann falsche Angaben zu seiner Person, weshalb er schließlich in Polizeigewahrsam genommen wurde.

Doch damit nicht genug: Als er in den Haftraum untergebracht wurde, leistete der Mann Widerstand und trat mit den Beinen in Richtung der Beamten. Der Polizeibericht führt noch eine weitere Aktion an: "Zu guter Letzt furzte der Mann lautstark und lachend die Beamten an, wodurch sich ein übler Geruch verbreitete", heißt im Originalton.

Mann furzt lachend Polizisten an: Anzeige wegen Beleidigung

Für seinen Furz erhält der Mann nun eine Anzeige wegen Beleidigung, möglicherweise kommt sogar Körperverletzung in Betracht teilte die Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Beispielsweise, wenn einer der Beamten einen Würgereiz nach dem Pups erlitten habe. Doch das zu klären, sei Aufgabe des Gerichts.

Der 21-Jährige erhielt zudem Anzeigen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, falsche Namensangabe und wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzt. Die geltende Ausgangsbeschränkung (nach 21 Uhr) hatte er ohne triftigen Grund nicht eingehalten.

Im Mai hatte ein Student in Wien für Empörung bei Polizeibeamten gesorgt. Der 22-Jährige furzte die Uniformierten an - was ihm eine saftige Geldstrafe von 500 Euro einbrachte. „Natürlich wird niemand angezeigt, wenn einmal versehentlich ‚einer auskommt‘“, twitterte die Polizei damals. Der Wiener Pupser habe seinen "massiven Darmwind" jedoch "offenbar in voller Absicht" abgelassen. "Und anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern", schrieben die österreichischen Beamten damals auf dem Kurznachrichtendienst.

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