Preisgeld vom Ministerium

10.000 Euro für die Firma Bosch und die IG Oma

Das Projekt "Tat vor Ort" brachte der Firma Bosch Blaichach/Immenstadt einen Innovationspreis des bayersichen Sozialministeriums ein. Im Bild der Wasserspielplatz, den die Azubis in Blaichach bauten.

Das Projekt "Tat vor Ort" brachte der Firma Bosch Blaichach/Immenstadt einen Innovationspreis des bayersichen Sozialministeriums ein. Im Bild der Wasserspielplatz, den die Azubis in Blaichach bauten.

Bild: Bosch

Das Projekt "Tat vor Ort" brachte der Firma Bosch Blaichach/Immenstadt einen Innovationspreis des bayersichen Sozialministeriums ein. Im Bild der Wasserspielplatz, den die Azubis in Blaichach bauten.

Bild: Bosch

Bayerns Sozialministerin zeichnet besondere Projekte aus. Ins Oberallgäu gehen jeweils 10 000 Euro zu Bosch Blaichach/Immenstadt und nach Martinszell-Oberdorf.
14.10.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Schon im Mai vergangenen Jahres wurden die Preisträger des Innovationspreises Ehrenamt 2020 bekannt gegeben. Darunter waren auch zwei Projekte aus dem Oberallgäu, die vom Bayerischen Sozialministerium mit jeweils 10 000 Euro gewürdigt wurden: Die „IG Oma“ (Interessengemeinschaft Oberdorf/Martinszell) und das Bosch-Werk Blaichach/Immenstadt (wir berichteten). Wegen der Corona-Pandemie fiel der Festakt im vergangenen Jahr aber aus. Jetzt wurde er nachgeholt und Sozialministerin Carolina Trautner zeichnete die Preisträger in München aus.

Die IG Oma wurde für die „Förderung der dörflichen Entwicklung“ im Waltenhofener Ortsteil Martinszell-Oberdorf geehrt. So haben die Mitglieder das Bahnhofsgebäude in Oberdorf renoviert und zu einem Veranstaltungsort ausgebaut. In den vergangenen Jahren wurden mit viel Eigenleistung die Außenanlagen geschaffen. Dort finden sich jetzt ein Garten, ein Kinderspielplatz und eine Bühne mit Sitzplätzen. „Die 10 000 Euro haben wir in die Bühne, Tischgarnituren, Sonnenschirme und die Nebengebäude investiert“, erzählt Claudia Lau von der IG Oma. Außerdem „kam das Preisgeld zur rechten Zeit“, um der Gemeinschaft durch die Pandemie zu helfen. Aber auch über die Anerkennung des Ehrenamts habe sich die Gruppe enorm gefreut.

"Tat vor Ort"

Für „nachhaltiges soziales Engagement in der Region – Tat vor Ort“ wurde die Firma Bosch ausgezeichnet. Dabei führen die Bosch-Auszubildenden seit 2011 eigenständig ehrenamtliche Projekte durch. Bisher wurden 45 Projekte realisiert. An einem Projekt arbeiten zehn bis zwölf Azubis mit. Beispielsweise bauten sie einen Wasserspielplatz in Blaichach. 2017 wurde die Initiative mit „Tat vor Ort 2.0“ auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeweitet. 2019 realisierten sie eine XXL-Maltafel in Sonthofen, Sandkasten und Kletterturm in Agathazell oder ein Bienenhaus in Immenstadt-Seifen. Das Unternehmen setzte für die Projekte 2019 rund 40 000 Euro ein. Pro Jahr werden etwa drei Projekte mit jeweils drei bis 15 Personen pro Projekt realisiert. „Wir freuen uns wirklich sehr über diese besondere Auszeichnung“, sagt Thomas Fritsch, Leiter der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Bosch-Werk. Das nachhaltige soziale Engagement für die Region „hat bei uns im Werk eine lange Tradition“.

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