Comeback-Pläne mit Bruno Massot abgesagt

Abschied auf Instagram! Oberstdorfer Eiskunstlauf-Olympiasieger Savchenko und Massot beenden Karriere

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In Oberstdorf legten sie den Grundstein für den Olypiasieg 2018. Nun wird das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot nicht mehr aufs Wettkampf-Eis zurückkehren.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

In Oberstdorf legten sie den Grundstein für den Olypiasieg 2018. Nun wird das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot nicht mehr aufs Wettkampf-Eis zurückkehren.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko beendet ihre Karriere. Die Wahl-Oberstdorferin kehrt mit Bruno Massot nicht zurück, gab sie auf Instagram bekannt.
01.05.2021 | Stand: 17:50 Uhr

Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot hören auf. Nach der Corona-Pause wollen die Olympiasieger von 2018 nicht mehr aufs Eis zurückkehren. Bei den Winterspielen 2022 in Peking wird es keine Titelverteidigung geben. Das teilte Savchenko am Freitagabend auf ihrem Instagram- und Facebook-Account mit.

Die Wahl-Oberstdorferin wurde 2019 Mutter. Ihre Tochter Amilia wird heuer zwei Jahre alt. Dennoch sprach Savchenko noch im Februar von konkreten Comeback-Plänen: "Beim Training haben wir gemerkt: Es ist alles da! Ich würde mich freuen, wenn es klappt. Das wäre noch ein Traum, der in Erfüllung ginge", sagte Savchenko damals und sprach von Olympia 2022 als "reinen Genuss."

Nun aber verkündete sie den Entschluss, keine professionellen Wettkämpfe mehr mit Massot zu laufen.

Seit 2014 trainierten die Paarläufer Bruno Massot und Aljona Savchenko unter Top-Trainer Alexander König in Oberstdorf.
Seit 2014 trainierten die Paarläufer Bruno Massot und Aljona Savchenko unter Top-Trainer Alexander König in Oberstdorf.
Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Aljona Savchenko: Instagram-und Facebook-Botschaft zum Karriere-Ende

"Bruno und ich haben uns entschieden, keine Wettkämpfe mehr zu bestreiten. Das war eine extrem schwierige Entscheidung - und ich ringe noch immer mit mir. Ich liebe den Adrenalinaustoß bei Wettkämpfen, mich übers Limit zu treiben und jeden Tag zu trainieren. Ich hatte darauf gehofft, unsere Karriere fortsetzen zu können, aber leider fehlen einige Teile des Teams. Darüber hinaus hat die Pandemie alles noch schwieriger gemacht.

Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, aber es gibt auch neue Wege und neue Chancen. Danke Euch allen für Eure fortwährende Unterstützung während unserer Karriere. Ein großes Dankeschön geht an die Deutsche Eislauf-Union, die Trainer, Physios, Ärzte und an alle unsere unglaublichen Fans, Freunde und Familien!"

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Bruno Massot (32) hatte zuvor bereits angekündigt, in Caen in Frankreich als Trainer arbeiten zu wollen.

Aljona Savchenko will Oberstdorf treu bleiben

Die gebürtige Ukrainerin Savchenko hatte mit dem Franzosen Massot 2018 in Pyeongchang Olympia-Gold im Paarlaufen gewonnen. Nach der Geburt ihrer Tochter konzentrierte sie sich zunächst auf ihr Privatleben und arbeitete als Trainerin im Oberstdorfer Eissportzentrum. Sie betreut Nachwuchshoffnung Aya Hatakawa.

Ihrer Wahl-Heimat will sie auch weiter treu bleiben, kündigte sie zu Beginn des Jahres in der Allgäuer Zeitung an: "Ich liebe Oberstdorf, ich liebe die Natur und für unser Baby ist es auch sehr schön."

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Aljona Savchenko/Bruno Massot