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Prozess in Sonthofen

Telefonterror trotz Kontaktverbot: Oberallgäuer belästigt Ex-Freundin und wird verurteilt

Vor dem Amtsgericht Sonthofen musste sich ein 63-Jähriger verantworten, weil er immer wieder die Nummer seiner Ex-Freundin wählte.

Vor dem Amtsgericht Sonthofen musste sich ein 63-Jähriger verantworten, weil er immer wieder die Nummer seiner Ex-Freundin wählte.

Bild: Martina Diemand (Symbolbild)

Vor dem Amtsgericht Sonthofen musste sich ein 63-Jähriger verantworten, weil er immer wieder die Nummer seiner Ex-Freundin wählte.

Bild: Martina Diemand (Symbolbild)

Weil er seine Ex-Partnerin wiederholt belästigte, 16 Mal ihre Nummer wählte und eine andere Frau bedrohte, stand ein Oberallgäuer vor dem Amtsgericht Sonthofen.
25.01.2023 | Stand: 07:00 Uhr

Das Gewaltschutzgesetz soll Frauen und Männer vor Partnern schützen, die sie bedrohen, verfolgen oder belästigen. Wer gegen das Kontaktverbot verstößt, landet vor Gericht. Wie im Fall eines 63-Jährigen, der sich jetzt am Amtsgericht Sonthofen verantworten musste. Gleich 16 Mal wählte er die Nummer seiner Ex-Partnerin, obwohl ihm das zuvor gerichtlich untersagt worden war. Doch das war nicht sein einziges Vergehen: Eine weitere Frau und ihren Nachbarn soll er bedroht haben. Zudem war er wegen eines Ladendiebstahls angeklagt.