Corona-Virus

Arzt und Pflegekraft an Klinik Immenstadt infiziert - Ist die Versorgung der Patienten gefährdet?

In der Klinik in Immenstadt gibt es einen Corona-Todesfall bei einem älteren Patienten und Neuinfektionen mit dem Coronavirus beim Personal.

In der Klinik in Immenstadt gibt es einen Corona-Todesfall bei einem älteren Patienten und Neuinfektionen mit dem Coronavirus beim Personal.

Bild: Günter Jansen (Archiv)

In der Klinik in Immenstadt gibt es einen Corona-Todesfall bei einem älteren Patienten und Neuinfektionen mit dem Coronavirus beim Personal.

Bild: Günter Jansen (Archiv)

In der Klinik Immenstadt ist nicht nur ein weiterer Mensch mit Corona gestorben. Aktuell sind auch zwei Mitarbeiter infiziert. Was das für den Betrieb heißt.
14.10.2020 | Stand: 19:51 Uhr

In der Klinik Immenstadt ist eine pflegebedürftige, ältere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das hat das Landratsamt Oberallgäu am Mittwoch mitgeteilt.

Auch unter dem Personal an der Klinik Immenstadt gibt es Probleme. Erst vor etwa zwei Wochen war laut Michael Läufle vom Landratsamt ein Beschäftigter der Intensivstation mit Covid 19 infiziert. Darauf wurden aus der Schicht fünf Kollegen vorsorglich in Quarantäne gesteckt, die in zwei Tagen endet.

Corona-Quarantäne von Krankenhaus-Personal: Klinik in Immenstadt hat Vorsorge getroffen

Ob sich Bürger in solchen Fällen Sorge um die Versorgungskapazitäten machen müssen? Klinik-Sprecher Christian Wucherer verneint: „Grundsätzlich ist organisatorisch Vorsorge getroffen, dass der Klinikbetrieb sichergestellt ist.“

Jetzt gibt es seit Anfang der Woche zwei neue Fälle – ein Arzt und eine Pflegekraft. Einer arbeitet wiederum in der Intensivstation, der andere in der Anästhesie. Auch dort werden „potenzielle infektionsrelevante Kontakte zusammen mit dem Gesundheitsamt ermittelt“.

Die gute Nachricht dabei: Infektionsbeginn und Arbeitstage liegen etwas auseinander. Deshalb erscheint es laut Kliniken-Sprecher Wucherer sehr unwahrscheinlich, dass sich weitere Mitarbeiter oder Patienten bei den Mitarbeiten infiziert haben. Dennoch wurden die Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen auch getestet. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand gebe es keine Folgefälle.