Volleyball - Dritte Liga

Aufschlag in Sonthofen: AllgäuStrom Volleys vor dem Heimauftakt

Der Ball fliegt endlich wieder: Die AllgäuStrom Volleys Sonthofen um Christina Wirth (links) und Kapitänin Nadja Roth empfangen am Samstag den Dresdner SSV zum Start in die Dritte Liga Ost.

Der Ball fliegt endlich wieder: Die AllgäuStrom Volleys Sonthofen um Christina Wirth (links) und Kapitänin Nadja Roth empfangen am Samstag den Dresdner SSV zum Start in die Dritte Liga Ost.

Bild: Dominik Berchtold

Der Ball fliegt endlich wieder: Die AllgäuStrom Volleys Sonthofen um Christina Wirth (links) und Kapitänin Nadja Roth empfangen am Samstag den Dresdner SSV zum Start in die Dritte Liga Ost.

Bild: Dominik Berchtold

Die Allgäu-Strom Volleys Sonthofen empfangen Dresden zum ersten Heimspiel nach 252 Tagen. Die Oberallgäuerinnen sehen sich gerüstet für den Start. 200 Zuschauer erlaubt
Der Ball fliegt endlich wieder: Die AllgäuStrom Volleys Sonthofen um Christina Wirth (links) und Kapitänin Nadja Roth empfangen am Samstag den Dresdner SSV zum Start in die Dritte Liga Ost.
Von Redaktion Allgäuer Anzeigeblatt
17.10.2020 | Stand: 11:45 Uhr

252 Tage nach dem bisher letzten Matchball fliegt der Volleyball wieder in der Allgäu-Sporthalle in Sonthofen: Zum ersten Heimspiel in der Dritten Liga Ost erwarten die AllgäuStrom Volleys Sonthofen am Samstag ab 19.30 Uhr gegen den Dresdner SSV.

Nach dem freiwilligen Rückzug aus der 2. Bundesliga, der Umstrukturierung des Clubs und dem coronabedingten Saisonabbruch im Frühjahr haben Sonthofens Verantwortliche den geplanten Weg eingeschlagen und über den Sommer eine rein allgäuerische Mannschaft zusammengestellt.

Saisonstart um drei Wochen verschoben

Planmäßig hatte die Heimpremiere bereits Ende September stattfinden sollen, doch aufgrund der Absage des Gegners Eibelstadt musste man kurzfristig umplanen. Damals galt auch die Region im Raum Würzburg als gefährdete Corona-Region. Und wie so vieles in diesem Jahr ist auch das Match in Sonthofen am Samstag von den derzeitigen Einschränkungen geprägt: Maximal 200 Zuschauer werden in der Allgäu-Halle Einlass finden, es gelten die derzeit üblichen öffentlichen Vorschriften, wie Maskenpflicht und Abstand halten.

Trotz aller der Pandemie geschuldeten Einschränkungen schauen die Volleyballerinnen gut gelaunt auf das anstehende Heimspiel, in der sie nach der 1:3-Auftaktniederlage in Unterhaching drei Punkte anvisieren. Zu Gast ist der Dresdner SSV, ein noch unbekannter Gegner. Die Sachsen kassierten ebenfalls ein 1:3 zum Ligastart gegen Erfurt.

Die Volleys mit ihrer neuen Kapitänin Nadja Roth können trotz gewisser Einschränkungen während des Sommers auf eine intensive Vorbereitung zurückblicken. Zunächst lange auf Sand, dann aber wieder in der Halle, konnte das neu zusammengewürfelte Team zu einer Einheit wachsen – nachdem sich das Bundesliga-Team gänzlich aufgelöst hatte, musste der Kader gänzlich neu zusammengestellt werden.

Gutes Gleichgewicht im Team

Und laut Teammanagerin Franziska Dillinger ist die inzwischen bereits zusammengewachsene Einheit ein Produkt der guten Mischung der Mannschaft. So verfügen einige Spielerinnen bereits über Bundesliga-Erfahrung – darunter Katharina Schöll (einzige Spielerin aus dem Vorjahreskader), Nadine Burbrink, Eva Schilf und Nadja Roth. Aber auch Charlotte Ansel und Vanessa Müller haben in der 2. Liga bereits Einsätze zu verzeichnen.

Zudem kehrten einige Sonthoferinnen zurück, die in den vergangenen Jahren beruflich oder studienbedingt in Deutschland verteilt und im Ausland waren. Christina Brunnhuber, verheiratete Wirth, und Caroline Wyklicky freuen sich nach Jahren der Abwesenheit, wieder das Sonthofer Trikot überstreifen zu können. Aus den USA kehrten Ansel und Burbrink zurück und aus den eigenen Reihen wurden neben der erfahrenen Vanessa Herz, die Youngster Janina Landerer (19) und Nora Harner (15) „befördert“. Mit Anna Kaiser und Mona Gärtner lotste Sonthofen zwei Talente vom SV Mauerstetten in die Kreisstadt.

Neuer Co-Trainer an Majovas Seite

Nicht zuletzt ist auch der Trainerstab neu organisiert: Headcoach ist nach wie vor A-Trainerin Veronika Majova. Sie wird unterstützt von Oliver Wirth, Ehemann von Spielerin Christina, sowie im Athletik-Bereich von der ehemaligen Bundesligaspielerin Franca Blanz.

Und so fühlt sich die Mannschaft bestens gerüstet für die Heimpremiere in der Dritten Liga. Eine Stunde vor dem Beginn, ab 18.30 Uhr, ist Einlass. Die Vereinsführung weist auf die maximal zugelassene Zuschauerzahl von 200 Personen, die Hygienerichtlinien, sowie die Registrierungspflicht am Einlass hin. Hier arbeitet der Verein mit einer App, sodass sich Zuschauer möglichst berührungslos mit dem Smartphone ein- und ausloggen können. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Sachen Ansteckungszahlen sollten sich Volleys-Fans laufend Information online untersowie über die Facebook- und Instagram-Plattformen einholen.