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Erinnerungen

Aufstieg des Tourismus im Kleinwalsertal: Die bewegte Geschichte des „Café Amely“

Café Seiwald

Antonia Haak und Sohn Ule Peter Haak vor dem Café Amely.

Bild: Eva Jansen

Antonia Haak und Sohn Ule Peter Haak vor dem Café Amely.

Bild: Eva Jansen

Tanzcafé, Restaurant, Offiziersmesse und Volksschule: Die bewegte Geschichte des „Café Amely“ im Kleinwalsertaler Riezlern.
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Von Eva-Maria Jansen
15.08.2021 | Stand: 09:18 Uhr

„Ganz Paris träumt von der Liebe“ trällert Catarina Valente aus den Lautsprechern. Die Paare auf der Tanzfläche im Café Seiwald in Riezlern im Kleinwalsertal schwofen eng umschlungen zu diesem und weiteren Klassikern wie Frank Sinatras „Strangers in the Night“. Es sind die 50er Jahre. Eine Zeit des rasanten Tourismusaufstiegs im Kleinwalsertal. Eine Zeit, in der man sich zum Après-Ski noch schick kleidete und in der exklusive Pelz-Modenschauen in Hotels und Cafés als mondän galten. Die spätere Besitzerin Antonia Haak blättert heute im Fotoalbum, das an 85 Jahre Café Seiwald und danach Café Amely erinnert und sinnbildlich für den Aufstieg des Tourismus im Kleinwalsertal ist.

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