Stadtrat Immenstadt beschließt

Auftrag für Sendemast vergeben - Baukosten von 64.500 Euro

Ein Sendemast für Mobilfunk soll in Knottenried entstehen. Den Standort hatten Bürger selbst ausgesucht.

Ein Sendemast für Mobilfunk soll in Knottenried entstehen. Den Standort hatten Bürger selbst ausgesucht.

Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Ein Sendemast für Mobilfunk soll in Knottenried entstehen. Den Standort hatten Bürger selbst ausgesucht.

Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Die Sende-Anlage in Knottenried soll für besseren Mobilfunk in der Umgebung sorgen. Zum Spatenstich im Jahr 2022 wird hoher Besuch erwartet.
28.05.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Für die Errichtung des Mobilfunkmastens bei Knottenried vergab der Stadtrat von Immenstadt jetzt den Auftrag an die Firma AÜW, Abteilung Allgäunetz. Der Sendemast soll 45,65 Meter hoch werden und auch die nahen Ortsteile Diepolz und Reute versorgen. Den Standort (4k-II) hatten die Bürger nach einer Umfrage selbst ausgesucht, weil ihnen ein erster geplanter Platz zu nah am Ort lag.

Wie Bauamtsleiter Achim Groll erläuterte, soll der Masten einen besseren Ausbaustandard erhalten, als anfangs geplant. Das heißt nicht, dass er höher wird, sondern mehr Mobilfunkanbieter aufnehmen kann. Das hatte Andreas Weller von der Beratungsfirma Corwese geraten, der die Stadt schon seit Jahren in Sachen Mobilfunk berät. Sonst bestehe die Gefahr, dass der Standort später mit größerem Aufwand nachgerüstet werden muss.

Förderung durch Wirtschaftsministerium in Knottenried

Die Mehrkosten von 2.600 Euro muss die Stadt übernehmen. Insgesamt betragen die Baukosten 64 .500 Euro. Ansonsten wird der Standort, wie berichtet, vom Mobilfunkförderprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums gefördert. „Weil unser Sendemast der erste in Bayern ist, der nach diesem Programm entsteht“, sagte Bürgermeister Nico Sentner, werde wohl Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zum Spatenstich kommen. Das dauert allerdings noch etwas. Laut Groll ist der Baubeginn vermutlich erst im Frühjahr 2022.