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Luftsport

Beim Drachenfliegen befreit von allen Zwängen

Drachen in der Türkei

1985 reisten 20 Luftsportler aus dem Allgäu auf Einladung der Stadt Balu in die Türkei. Dort begeisterten sie mit ihren Drachenflugvorführungen. Die Einladung kam auf die Initiative des bereits verstorbenen Vereinsmitglieds Adem Sentürk zustande.

Bild: Archiv D’Ostrchtaler Drachenflieger

1985 reisten 20 Luftsportler aus dem Allgäu auf Einladung der Stadt Balu in die Türkei. Dort begeisterten sie mit ihren Drachenflugvorführungen. Die Einladung kam auf die Initiative des bereits verstorbenen Vereinsmitglieds Adem Sentürk zustande.

Bild: Archiv D’Ostrchtaler Drachenflieger

Der Verein "D’Ostrachtaler Drachenflieger" wäre Ende Juni 40 Jahre alt geworden, wurde aber aufgelöst. Ex-Vorsitzender Karlheinz Herz blickt zurück auf Flugtage und eine Reise in die Türkei.

29.06.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Ein spektakulärer Erstflug gelang dem Amerikaner Mike Harker 1973. Er stürzte sich mit einem Flugdrachen vom Zugspitzplatteau, landete in Ehrwald – und infizierte auch im Allgäu viele Flugbegeisterte mit dem Drachenfliegervirus: In Nesselwang gründeten Luftsportler den Verein „Allgäuer Drachenflieger“. Wegen des guten Zuspruchs gab es von 1976 an eine „Untersektion“ im Ostrachtal. 1980 dann gründeten 24 Sportler einen eigenen Verein: „D’Ostrachtaler Drachenflieger“. Vor wenigen Tagen wäre der Verein 40 Jahre alt geworden. Ja. Wäre. Wäre da nicht unter anderem der fehlende Nachwuchs gewesen. Karlheinz Herz (75) aus Bad Hindelang war von 1986 an Vorsitzender – und löste den Verein vor Kurzem auf. Aber viele Erinnerungen bleiben.

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