Bergwacht Oberstdorf im Dauereinsatz

Traurige Bilanz: 45 Einsätze für die Oberstdorfer Bergwacht in nur zwei Wochen

Am Faltenbachtobel hatte ein Mensch einen Herzinfarkt. Dorthin rückte die Bergwacht Oberstdorf aus.

Am Faltenbachtobel hatte ein Mensch einen Herzinfarkt. Dorthin rückte die Bergwacht Oberstdorf aus.

Bild: Xaver Hartmann, Bergwacht Oberstdorf

Am Faltenbachtobel hatte ein Mensch einen Herzinfarkt. Dorthin rückte die Bergwacht Oberstdorf aus.

Bild: Xaver Hartmann, Bergwacht Oberstdorf

Wanderer, die sich verstiegen hatten, verletzte Patienten oder Fahrradstürze: Die Bergwacht Oberstdorf war in den vergangenen zwei Wochen 45-mal im Einsatz.
##alternative##
Von Redaktion Allgäuer Anzeigeblatt
26.07.2022 | Stand: 07:37 Uhr

Sage und schreibe 45-mal musste die Bergwacht in den vergangenen zwei Wochen ausrücken. Von schwerverletzen Patienten über Radfahrer, die gestürzt waren, bis hin zu Wanderern, die sich verstiegen hatten, war nach Angaben der Bergwacht verschiedene Rettungseinsätze darunter.

"Aufgrund der gewaltigen Anzahl an Einsätzen haben wir uns entschlossen, lediglich über den vergangenen Sonntag und Montag detailliert zu berichten", heißt es in einer Mitteilung der Bergwacht. Hier der besagte Auszug:

Sportkletterunfall am Besler: Bergwacht Oberstdorf laufend im Einsatz

Am vergangenen Sonntag hatten es die Bergwachtler gegen 13 Uhr mit einem Wanderer mit Fußverletzung am Nebelhorn zu tun. Gut 45 Minuten später folgte ein Sportkletterunfall am Besler. Hier hatte sich ein Wanderer am Becken verletzt. Gegen 14 Uhr retteten Einsatzkräfte einen erschöpften Menschen am Zwei-Länder-Klettersteig. Zwei Stunden später ging es weiter zum Sperrbachtobel - dort hatte ein Wandere einen Kreislaufkollaps erlitten. Keine 15 Minuten später folgte ein Einsatz mit weiteren Patienten mit Kreislaufproblemen am Sperrbach.

Am Montag ging es für die Bergwachtler bereits um 8.30 Uhr weiter: Im Bereich Fiderepass wurde ein Mensch von einem Steinschlag getroffen. Gegen 11.30 Uhr folgte ein Einsatz an der Kemptner Hütte: Dort hatte ein Mensche eine allergische Reaktion.

Sprunggelenksverletzungen am Schochen und Nebelhorn

Lesen Sie auch
##alternative##
Ferienprogramm der Allgäuer Zeitung

Klettern in der Ziegelwies: Gut gesichert nach oben

Gegen 13.30 und 14.30 Uhr kam es zu zwei Sprunggelenksverletzungen in den Bereichen Schochen und Nebelhorn. Gegen 15.20 Uhr hatte ein Mensch einen Herzinfarkt am Faltenbachtobel.

Gegen 16.20 Uhr folgte eine aufwendige Suche nach einem Vermissten - die Meldung stellte sich allerdings als falsch heraus. Der gesuchte Patient wurde im Kleinwalsertal gefunden. Gegen 17.33 Uhr rückten die Bergwachtler ins Rappenalptal aus: Dort war ein Radler gestürzt. Im Einsatz waren außerdem Rettungshubschrauber und der Landrettungsdienst.

Lesen Sie auch: Burgberger Familie wurde 2021 vom Unwetter getroffen: „Das ging so rasend schnell“