Nach Unwetter Ende Juli

Bezirk gibt Geld für Oberallgäuer Geschädigte

In Rettenberg sorgten heftige Gewitter und Starkregen Ende Juli für schwere Überschwemmungen.

In Rettenberg sorgten heftige Gewitter und Starkregen Ende Juli für schwere Überschwemmungen.

Bild: Davor Knappmeyer, dpa

In Rettenberg sorgten heftige Gewitter und Starkregen Ende Juli für schwere Überschwemmungen.

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Nach dem Hochwasser unterstützt der Bezirk Schwaben drei Kommunen. 35000 Euro gehen nach Rettenberg, Burgberg und Ofterschwang
09.10.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Der Regierungsbezirk Schwaben hat beschlossen, einige Hochwasseropfer im Landkreis Oberallgäu zu unterstützen: Die Gemeinden Rettenberg, Burgberg und Ofterschwang werden demnach zusammen 35 000 Euro aus dem Maximilians-Hilfsfonds erhalten, um das Geld an Betroffene vor Ort weiterzuleiten. Darüber informiert die Pressestelle des Bezirks Schwaben in einer Mitteilung.

Hohe Sachschäden in mehreren Orten

Beim Unwetter am 26. Juli entstanden in mehreren Orten hohe Sachschäden „Nur mit viel Glück ist bei dem Hochwasser niemand ums Leben gekommen“, sagt demnach Bezirkstagspräsident Martin Sailer, der im August von seinem Stellvertreter Edgar Rölz über die immensen Schäden im Oberallgäu informiert worden war. Auf dessen Anregung hin beschloss der Bezirksausschuss nun, betroffene Bürgerinnen und Bürger über den Maximilian-Hilfsfonds mit 35 000 Euro zu unterstützen.

Im Sinne des Stiftungszwecks komme die Unterstützung den vom Hochwasser geschädigten Menschen zugute, nicht etwa den Kommunen und der Infrastruktur. Die Verteilung richte sich dabei nach der Betroffenheit der Gemeinden: 15 000 Euro sind für die Gemeinde Rettenberg und jeweils 10 000 Euro für Burgberg und Ofterschwang vorgesehen.

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