Missen-Wilhams/Stiefenhofen

Bierkeller wird zu Fledermausquartier

Fledermausquartier

Fledermausquartier

Bild: Geiger

Fledermausquartier

Bild: Geiger

Natur Auszubildende der Geiger Unternehmensgruppe stellen bei Missen-Wilhams einen Kellerbogen wieder her
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Von pm
01.11.2019 | Stand: 17:22 Uhr

Früher diente der Keller in Schüttentobel, eine Gemeinde zwischen Stiefenhofen und Missen-Wilhams, hauptsächlich zur Kühlung und Lagerung von Bier. Heute, einige Jahrzehnte später, gehen durch den Kellerbogen keine Menschen mehr ein und aus, sondern Fledermäuse, die im Westallgäu angesiedelt sind.

Von 1992 bis 2005 wurde das Kieswerk „Schüttentobel“, auf dem sich der Bierkeller befindet, von der Geiger Unternehmensgruppe Oberstdorf betrieben. Anschließend wurde die Fläche im Rahmen von Naturschutzprojekten zur Beweidung für heimische Tiere genutzt. Zusätzlich zur bereits abgeschlossen Renaturierung des ehemaligen Kieswerks kümmerte sich die Geiger Unternehmensgruppe nun um die Wiederherstellung des Bierkellers als Quartier für Fledermäuse. Hierfür musste der Kellerbogen im Eingangsbereich abgestützt und neu befestigt werden.

In enger Absprache mit dem Fledermausbeauftragten des Landkreises Lindau und der unteren Naturschutzbehörde Lindau wurden die anstehenden Maßnahmen vorab besprochen und von Auszubildenden der Geiger Unternehmensgruppe umgesetzt.

Binnen zwei Tagen wurde so aus dem zugewachsenen Erdloch ein Quartier für Fledermäuse geschaffen. Eine weitere Aktion, mit der die Geiger Unternehmensgruppe zum Artenschutz in der Region beiträgt und die durch den Erhalt von sogenannten Ökopunkten von der Unteren Naturschutzbehörde Lindau und vom Landkreis Lindau gewürdigt wird.

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