Nach Unfall-Drama im Oberallgäu

Von Hubschrauber-Rotor getroffen: So geht es dem Landwirt aus Bolsterlang aktuell

Kempten Klinikum

Nachdem er bei der Bolgenalpe in Bolsterlang von einem Hubschrauber-Rotor am Kopf getroffen wurde, kam ein 44-jähriger Landwirt in lebensgefährlichem Zustand ins Klinikum Kempten. Dort wurde er notoperiert.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Nachdem er bei der Bolgenalpe in Bolsterlang von einem Hubschrauber-Rotor am Kopf getroffen wurde, kam ein 44-jähriger Landwirt in lebensgefährlichem Zustand ins Klinikum Kempten. Dort wurde er notoperiert.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Entsetzen im Allgäu: Ein Landwirt wird bei Arbeiten in Bolsterlang von einem Hubschrauber-Rotor am Kopf getroffen. Wie es ihm geht - und was die Polizei sagt.
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Von Allgäuer Zeitung
16.06.2021 | Stand: 12:42 Uhr

Dieser Unfall sorgte für Entsetzen im Oberallgäu: Bei der Bolgenalpe in Bolsterlang wurde ein Landwirt vergangene Woche vom Rotor eines Lasten-Hubschraubers am Kopf getroffen. Schwerstverletzt kam er per Helikopter ins Klinikum Kempten und wurde notoperiert, es bestand Lebensgefahr.

Wie geht es dem Landwirt heute? Einige Tage nach dem schlimmen Unfall hat allgaeuer-zeitung.de bei der Polizei nachgefragt und erfahren: Der 44-Jährige soll stabil sein, mit leichter Tendenz zur Besserung. Das heißt es vonseiten der Polizei-Pressestelle in Kempten.

Hubschrauber-Unfall in Bolsterlang: Folgen monatelange Ermittlungen?

Völlig unklar ist hingegen, was die Ursache für den schrecklichen Unfall war. Wie berichtet, hatte Landwirt den Lastenhubschrauber für einen Materialtransport angefordert. Als der Heli in der Nähe der Bolgenalpe unterhalb des Riedberger Horns landete, geriet der Mann in den Heck-Rotor des Helikopters und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück kommen konnte, hat in dieser Woche die Kriminalpolizei in Kempten übernommen. Dort steht man laut Aussage der Beamten aber erst ganz am Anfang. Höchstwahrscheinlich werde nun ein Gutachter hinzugezogen, der den Vorfall genau unter die Lupe nimmt. Die Untersuchungen könnten sich deshalb "über mehrere Monate" hinziehen.

Unglück in Bolsterlang sorgt für Entsetzen

Im Oberallgäu sorgt der schreckliche Unfall auch Tage später noch für Gesprächsstoff. Etliche Menschen drückten im Internet auf Facebook und anderen Kanälen ihr Bedauern aus und wünschten dem Landwirt eine vollständige Genesung.

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