Sonthofen

Bulls holen Havlicek aus Straßburg

Eishockey: Sonthofen besetzt auch zweite Kontingentstelle

08.06.2020 | Stand: 14:38 Uhr

Eishockey-Oberligist ERC Sonthofen hat die zweite Kontingentstelle besetzt. Wie Bulls auf dem Fan-Stammtisch am gestrigen Mittwochabend bekanntgaben, unterzeichnete Ondrej Havlicek für die kommende Spielzeit als zweiter Kontingentspieler, neben Edgars Homjakovs, bei den Schwarz-Gelben in der Kreisstadt.

Der ehemalige tschechische Jugendnationalspieler kommt mit der Empfehlung von 42 Scorer-Punkten aus 46 Spielen aus der höchsten französischen Liga. Der 28-jährige Tscheche entstammt dem Nachwuchs des HC Kladno und konnte in seiner gesamten Juniorenzeit in Tschechien beeindruckende Werte aufweisen. So gelangen ihm in der tschechischen U18 und U20 jeweils mehr als ein Punkt pro Spiel.

Seine erste Station im Herrenbereich absolvierte er in der Saison 2008/2009 bei HC Slovan Ústectí Lvi in der 2. Liga. In 38 Spielen gelangen ihm hier zwei Tore und sechs Vorlagen. Auch die kommenden beiden Spielzeiten schnürte er die Schlittschuhe für den HC Slovan, ehe er zur Saison 2011/2012 zum HC Plzen in die höchste Liga ausgeliehen wurde. Prompt verbuchte er neun Tore und zwei Assists in 27 Partien. Währenddessen kam er auch zu Einsätzen in der 2. Liga für den HC Most und dem SK Horacka Slavia Trebic (31 Spiele, 12/9). In der darauffolgenden Saison kam er neben der U20 auch in der ersten und zweiten Liga zum Einsatz. Danach folgten Stationen in Kladno, Litvinov, erneut Most und Kadan, in der ersten bzw. zweiten Liga Tschechiens. Ondrej Havlicek blickt auf 138 Spiele in Tschechiens höchster Spielklasse (20T/16A) und auf 251 Spiele (52/93) in der 2. Liga zurück. Zuletzt führte ihn sein Weg zum ersten Mal ins Ausland: In Frankreichs höchster Liga avancierte er in Straßburg zum Top-Scorer seines Teams. In 46 Spielen gelangen ihm 17 Tore sowie 25 Assists.

„Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. Wir erhoffen uns von ihm, dass er am Ende für die Entscheidung sorgt, wenn es eng zugeht“, sagt der Sportliche Leiter Lukas Slavetinsky.(sfü)