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Corona-Pandemie

Corona und Kindergärten: Warum die Stadt Sonthofen eine eigene Teststrategie hat

Coronatest bei Kindern - Bei Corona-Symptomen müssen Kinder sieben Tage daheim bleiben oder einen negativen Corona-Test vorweisen.

Tests im Eingangsbereich der Kindergärten oder mit Nachweis von einer offiziellen Teststelle – darauf setzt die Stadt Sonthofen in ihren Kitas.

Bild: Anne Sophie Schuhwerk (Archiv)

Tests im Eingangsbereich der Kindergärten oder mit Nachweis von einer offiziellen Teststelle – darauf setzt die Stadt Sonthofen in ihren Kitas.

Bild: Anne Sophie Schuhwerk (Archiv)

Seit Montag müssen Eltern in Kitas nachweisen, dass ihr Nachwuchs nicht mit dem Corona-Virus infiziert ist. Vielerorts sind Tests zu Hause möglich. In kommunalen Kindergärten der Oberallgäuer Kreisstadt gelten andere Regeln.
11.01.2022 | Stand: 18:30 Uhr

Morgens die Kinder in warme Klamotten packen, zum Kindergarten bringen – und dann vor Ort erst einmal einen Corona-Test machen oder alternativ das Ergebnis von offiziellen Teststellen vorlegen. Diese Regeln müssen Eltern, deren Nachwuchs städtische Kindergärten in Sonthofen besuchen, seit dieser Woche beachten. Doch das sorgt für Kritik. Es sei „fragwürdig“, weshalb bei anderen Einrichtungen die Eltern zu Hause testen dürften, sagt die Mutter von zwei Kindern im Alter von 19 Monaten und fünf Jahren. „Soll das heißen, die Stadt vertraut uns Eltern nicht?“ Sie würde ihre Kinder niemals zur Betreuung bringen, wenn diese infiziert seien. Warum also hat sich die Verwaltung für die jetzige Regelung entschieden?

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