Bürger werden aktiv

Die Bühne im Immenstädter Hofgarten soll erneuert werden

"Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass Immenstadt eine Stadthalle benötigt", sagt Ralf Kellner, Vorsitzender Freundeskreis Hofgarten

"Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass Immenstadt eine Stadthalle benötigt", sagt Ralf Kellner, Vorsitzender Freundeskreis Hofgarten

Bild: Janine Blees

"Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass Immenstadt eine Stadthalle benötigt", sagt Ralf Kellner, Vorsitzender Freundeskreis Hofgarten

Bild: Janine Blees

Die Sanierung in Immenstadt geht weiter: Hofgarten-Freundeskreis setzt sich neue Ziele und will die Stadthalle attraktiver machen.
15.08.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Neue Ziele hat sich der „Freundeskreis Hofgarten“ gesetzt. So will der Verein die über 50 Jahre alte Bühne im Immenstädter Hofgarten-Saal erneuern. Außerdem bestätigten die Mitglieder in der Jahresversammlung bei den Neuwahlen den bisherigen Vorstand.

Weil nicht damit zu rechnen sei, dass die Stadt wegen der coronabedingten Lasten des Immenstädter Haushalts in absehbarer Zeit einen Neubau oder größere Sanierung verwirklicht, will der Freundeskreis aktiv werden. Das erklärt der Verein in einer Mitteilung. Denn bei der in die Jahre gekommenen Hofgarten-Stadthalle bestehe ein Sanierungsrückstau. Deshalb plant der Verein auf Vorschlag des zweiten Vorsitzenden Hartmut Happel die Erneuerung der Bühne. Verbunden wurde damit die Hoffnung, „dass bestehende Brandschutzauflagen reduziert werden können, um Veranstaltungen leichter durchzuführen“, heißt es vom Freundeskreis. Dazu habe der Verein bereits Angebote bei heimischen Handwerkern eingeholt und werde die Baumaßnahme mit fast dem gesamten Vereinsvermögen von 10 000 Euro unterstützen. Eine Förderung durch die Kaiser-Sigwart-Stiftung in gleicher Höhe sei bereits zugesagt. Dennoch würden noch etwa 15 000 Euro fehlen. Sie sollen durch eine Kreditaufnahme, weitere Spenden und Veranstaltungen aufgebracht werden. Die Umsetzung ist für den Sommer 2022 vorgesehen.

Kampf gegen "überdimensioniertes Einkaufszentrum"

In seinem Rechenschaftsbericht betonte Vorsitzender Ralf Kellner, dass der Verein den Wunsch vieler Immenstädter Bürger vertreten habe, „die sich eine Umgestaltung des Hofgartengeländes mit überdimensioniertem Einkaufszentrum und Stadthalle nicht vorstellen konnten“. Eine Unterschriftenaktion habe den Verein darin bestärkt, diesen Wunsch der Bürger aktiv zu vertreten.

Einige Bürger seien deshalb auch dem Verein beigetreten. „Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass Immenstadt eine Stadthalle benötigt“, sagte Kellner. Wurde sie anfangs als Impfzentrum für das südliche Oberallgäu verwendet, folgte danach die intensive Nutzung durch den Stadtrat und dessen Ausschüssen. Erst ab Ende Mai waren wieder kulturelle Angebote möglich. In der Versammlung wählten die Mitglieder Vorsitzender Ralf Kellner, zweiter Vorsitzender und Schriftführer Hartmut Happel sowie Kassiererin Marie Fäßler-Stängl wiedergewählt.

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