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Opfern beizustehen ist ihr Antrieb

Diese Oberallgäuerin betreut seit mehr als 30 Jahren Opfer von Missbrauch

Resi Kraft in ihrem Büro in Oberstdorf. Seit mehr als 30 Jahren betreut sie ehrenamtlich Menschen, die körperlich oder sexuell missbraucht wurden.

Resi Kraft in ihrem Büro in Oberstdorf. Seit mehr als 30 Jahren betreut sie ehrenamtlich Menschen, die körperlich oder sexuell missbraucht wurden.

Bild: Matthias Becker

Resi Kraft in ihrem Büro in Oberstdorf. Seit mehr als 30 Jahren betreut sie ehrenamtlich Menschen, die körperlich oder sexuell missbraucht wurden.

Bild: Matthias Becker

Resi Kraft (73) hilft ehrenamtlich Menschen, die körperlich oder sexuell missbraucht wurden. Was die Vorsitzende des Vereins „Schaut hin“ bereits erlebt hat.
05.06.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Häusliche Gewalt, vor allem gegen Kinder, hat während der Corona-Pandemie zugenommen. Wo die häusliche Situation ohnehin angespannt war, sorgten die Lockdowns, in denen Familien mehr Zeit daheim verbrachten, für zusätzliche Spannungen. Viele Menschen im Allgäu engagieren sich tatkräftig, um Missbrauch zu verhindern und den Opfern beizustehen. Ihre Arbeit ist nun bedeutsamer denn je. In einer neuen Serie wollen wir dieses Engagement vorstellen – und wir möchten für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Wir wollen zeigen, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen, sondern Hilfe zu holen, wenn andere Menschen zu Opfern von Gewalt werden. Heute geht es um Resi Kraft, Vorsitzende des Oberallgäuer Vereins „Schaut hin“.

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