Volleyball-Bayernliga

Duell mit dem Spitzenreiter: Burgberger Volleyballerinnen vor Härtetest

TSV Burgberg

Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der TSV Burgberg mit (links) Nadja Auerbacher und Katja Hilbrand gut in die Bayernliga gestartet. Nun kommt Eichenau.

Bild: Jansen

Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der TSV Burgberg mit (links) Nadja Auerbacher und Katja Hilbrand gut in die Bayernliga gestartet. Nun kommt Eichenau.

Bild: Jansen

Der aufstrebende TSV Burgberg fordert am Sonntag Bayernliga-Spitzenreiter Eichenau. Ein Kräftemessen mit brisantem Charakter.
31.10.2021 | Stand: 05:25 Uhr

Früh in der Saison kommt es zum Kräftemessen mit dem Spitzenreiter der Bayernliga. Die Volleyballerinnen des TSV Burgberg erwarten am Sonntag ab 15 Uhr den Eichenauer SV. Aufgrund der prekären Hallensituation laufen die Oberallgäuerinnen zum Heimspiel in der Sonthofer Heribert-Wilhelm-Halle auf. Ein spannendes Wochenende steht an in der Bayernliga Süd. Denn während die auf Platz vier rangierenden Burgbergerinnen den Tabellenführer empfangen, fordern bereits am Samstag die auf Platz drei liegenden Herrschinger den Zweiten aus Rosenheim. Die Tabellenspitze könnte ordentlich durchgemischt sein, wenn der dritte Spieltag abgeschlossen sein wird.

Aufgeschobenes Titelspiel von 2020

Für den TSV Burgberg kommt es dabei zum „aufgeschobenen“ Landesliga-Meisterschaftsduell von 2020. Denn zum Ende der Saison 2019/20 erwischte die erste Corona-Welle das Land, der erste Lockdown folgte. Für das vermeintliche Saisonfinale beider Mannschaften stand seinerzeit das direkte Duell zwischen den damals auf Platz eins liegenden Burgbergerinnen und den auf Platz zwei liegenden Eichenauerinnen auf dem Spielplan. Der Sieger der Partie wäre aussichtsreicher Kandidat auf den Meistertitel gewesen – doch es sollte anders kommen.

Das Duell blieb aus, die Saison wurde vorzeitig beendet, der Meistertitel wurde nicht vergeben und alle vier damaligen Titelkandidaten – Burgberg, Eichenau, Dachau und der TSV TB München – erhielten das Aufstiegsrecht in die Bayernliga Süd. Heute mischt das Quartett in dieser Spielklasse – nach dem neuerlichen Saisonabbruch im Frühjahr – vielversprechend mit.

Trainer Robin Wirth muss personell umplanen

Und die Burgbergerinnen sehen sich aktuell gut gerüstet für das anstehende Duell mit dem Spitzenreiter aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Zwar muss Trainer Robin Wirth für das „Heimspiel“ am Sonntag erneut auf einige Routiniers und verletzungsbedingt auf Neuzugang Miriam Amann verzichten.

Erstmals in dieser Saison werden jedoch Anführerin und Zuspielerin Milena Bauch und Abwehrspezialistin Lisa Alpers auflaufen und somit ihr Heimdebüt in der neuen Spielzeit geben. Zusammen mit den gewohnt starken Angreiferinnen um Kapitänin Anna Hilbrand stellt das für den TSV ein vielversprechendes Paket dar. Wenn auch die Unterstützung vom Heimpublikum und der von Wirth zuletzt hervorgehobene Teamgeist gegen den Tabellenführer stimmt, scheint alles angerichtet für das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte.

Lesen Sie auch
##alternative##
Volleyball-Bayernliga

Das letzte Heimspiel: TSV Burgberg will Vizemeister werden

Für nur 0,99 € einen Monat alle exklusiven AZ Plus-Artikel auf allgaeuer-zeitung.de lesen
Jetzt testen
Ausblenden | Ich habe bereits ein Abo.