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Flüchtlinge

Ein ostpreußisches Flüchtlingskind erinnert sich: So war es nach dem Krieg in Oberstdorf

Neue Heimat in Oberstdorf: Mutter Stowinsky mit ihren Söhnen Siegmar und Burghard. Die Aufnahme entstand etwa 1949.

Neue Heimat in Oberstdorf: Mutter Stowinsky mit ihren Söhnen Siegmar und Burghard. Die Aufnahme entstand etwa 1949.

Bild: Archiv Siegmar Stowinsky

Neue Heimat in Oberstdorf: Mutter Stowinsky mit ihren Söhnen Siegmar und Burghard. Die Aufnahme entstand etwa 1949.

Bild: Archiv Siegmar Stowinsky

"Wir waren hier nicht erwünscht": Siegmar Stowinsky erinnert sich an die Zeit vor 75 Jahren - als der Zweite Weltkrieg endet und die Besatzung anfängt.

24.08.2020 | Stand: 18:00 Uhr

„Ein großer Abenteuerspielplatz – ohne Aufsicht“, so erinnert sich Siegmar Stowinsky an Oberstdorf im Sommer 1945 – wenige Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkiegs. Auf dem Güterbahnhof standen zerstörte Wehrmachts-Lastkraftwagen. „Wir Kinder hatten Mühe in das hochgelegene Führerhaus zu klettern“, berichtet Siegmar Stowinsky, der 1940 in Ostpreußen geboren wurde, und damals noch ein kleiner Bub war. Und er schwärmt noch heute von dem Glücksgefühl, es geschafft zu haben, endlich hinter dem Steuer des Lkws gesessen zu haben.

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