Sonthofen

Engagierter Auftritt wird belohnt

TSV Sonthofen Handball

TSV Sonthofen Handball

Bild: Dominik Berchtold

TSV Sonthofen Handball

Bild: Dominik Berchtold

Handball-Bezirksliga Sonthofen zeigt Mindelheim beim 32:24-Erfolg die Grenzen auf
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Von lak
14.10.2019 | Stand: 16:39 Uhr

Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung landeten die Bezirksliga-Handballer des TSV Sonthofen im Heimspiel gegen den TSV Mindelheim den ersten Saisonsieg. Die Schützlinge des Trainerduos Fröhlich/Gladyschew setzten sich mit 32:24 gegen einen körperlich robusten Gegner durch.

Die Oberallgäuer hatten im Vorfeld mit körperlichen Vorteilen der Gäste gerechnet und stellten sich auf ein intensives Spiel ein. Mindelheim ging zwar mit 1:0 in Führung, danach folgte aber eine starke Vorstellung der Hausherren. Gestützt auf die gute Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit Torhüter Andy Dahm bekam Mindelheim Dominik Spettel und Laurenz Lakotta nicht in den Griff. Sonthofen ging mit 4:1 in Führung. Auch eine Zwei-Minuten- Strafe gegen den in der Abwehr tadellos agierenden Stefan Ostenrieder brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept.

Die Chancen wurden geduldig erarbeitet und Sonthofen profitierte beim einen oder anderen Wurf vom Glück des Tüchtigen. Als dann Lukas Fröhlich das erste Mal nach acht Monaten wieder das Spielfeld betrat und wenige Augenblicke später zum 10:5 traf, lief es wie am Schnürchen bei den Gastgebern. Weitere vier Tore zum 14:5 waren die Folge. Redzo Kahric war es vorbehalten, mit seinem ersten Treffer im Sonthofer Trikot die erste Zehn-Tore- Führung zu erzielen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 18:7.

Äußerst zufrieden mit der Leistung mahnten die Sonthofer Trainer aber zur Vorsicht und darauf, dass man sich nicht auf dem Ergebnis ausruhen könne. Trotz aller guten Vorsätze kam es zu einem Bruch im Sonthofer Spiel. Das weniger an einer Leistungssteigerung der Mindelheimer Mannschaft lag, sondern an den eigenen falschen Entscheidungen. Zu oft wollte man den Nebenmann in Szene setzen und verzettelte sich so viel zu leicht und lud den Gegner zu einfachen Gegenstößen ein. Der Vorsprung wurde kleiner. Teilweise bereitete die Spielweise Sorgen. Doch zum richtigen Zeitpunkt stand die Abwehr wieder besser, und Alex Gladyschew konnte seine Paraden mit Pässen zum Tempogegenstoß krönen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 32:24-Sieg. Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.