Lädnliche Entwicklung in Schwaben

"Flurneuorndung ist ein Segen für Schöllang“

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Zum Abschluss der Flurneuordnung in Schöllang kamen (von links) stellvertretender Landrat Thomas Eigstler, Oberstdorfs zweiter Bürgermeister Fritz Sehrwind, Amtsleiter Christian Kreye sowie die Vorstandsmitglieder Stefan Stoß, Leo Hemer, Peter Bach, Helmut Schratt, Martin Freudig, Alois Brutscher, Fritz Rampp und Stefan Hansel.

Bild: ALE Schwaben/Jehle

Zum Abschluss der Flurneuordnung in Schöllang kamen (von links) stellvertretender Landrat Thomas Eigstler, Oberstdorfs zweiter Bürgermeister Fritz Sehrwind, Amtsleiter Christian Kreye sowie die Vorstandsmitglieder Stefan Stoß, Leo Hemer, Peter Bach, Helmut Schratt, Martin Freudig, Alois Brutscher, Fritz Rampp und Stefan Hansel.

Bild: ALE Schwaben/Jehle

Verfahren im Oberstdorfer Ortsteil Schöllang ist abgeschlossen. 91 Grundstückseigentümer waren beteiligt. Wie viel Geld in die Projekte investiert wurde.
12.08.2021 | Stand: 15:00 Uhr

„Die Flurneuordnung war ein Segen für Schöllang.“ Das sagte Leo Hemer, der im Ort Beauftragter der Teilnehmergemeinschaft ist. Bei der Abschlussfeier zur Schöllanger Flurneuordnung wurde auch über Zahlen gesprochen: In Schöllang wurden 2,6 Millionen Euro in diverse Flurneuordnungs-Projekte investiert, die mit 1,6 Millionen Euro über das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben gefördert wurden.

"Landwirte sparen Zeit"

„Die Landwirte haben nun große Flächen und sparen Zeit und Geld. Auch Nicht-Landwirte wertschätzen die neuen Grundstücke“, sagte Hemer. In Schöllang galt es, die Interessen von 91 Grundstückseigentümern auf einer Fläche von 179 Hektar mit 669 Flurstücken „unter einen Hut“ zu bringen. Die durchschnittliche Flächengröße von 0,26 Hektar konnte auf 0,81 Hektar erhöht werden. Das führte dazu, dass es am Ende nur noch 222 Flurstücke waren, sagte Leitender Baudirektor Christian Kreye.

Es wurden 2000 neue Grenzmarken geschlagen. Daneben wurden insgesamt 3,8 Kilometer Asphaltwege und drei Kilometer Kieswege gebaut. Zudem sei die örtliche und überörtliche Verkehrssituation verbessert worden. Die Umgehungsstraße im Norden von Schöllang wurde in Zusammenarbeit des Landkreises mit dem Markt Oberstdorf und der Teilnehmergemeinschaft Schöllang realisiert.

Ein neuer Fußweg zum Bolzplatz

Kinder gelangen nun durch den neuen Fußweg entlang der Umgehung gefahrlos zum Bolzplatz. „Wanderer haben einen sicheren Weg zu Rundtouren um Schöllang“, sagte Kreye. Der Amtsleiter hob zudem die Verdienste für die Kultur- und Naturlandschaft hervor. Durch die Entwicklung von Moorflächen beim Moorbad, die Renaturierung des Taufachbachs sowie Gehölz- und Baumpflanzungen sei ein wichtiger Beitrag für die Kulturlandschaft geschaffen. „Die Landwirte haben viel Gutes für den Natur- und Artenschutz getan“, sagte Kreye.

Er würdigte die Arbeit von Leo Hemer (örtlich Beauftragter), Martin Freudig (Wegebaumeister), Helmut Schratt (Pflanzmeister), Stefan Stoß, Christian Fritz, Peter Bach, Alois Brutscher und Max Hornik. Stellvertretender Landrat Thomas Eigstler und zweiter Bürgermeister Fritz Sehrwind hoben die Bedeutung des Projekts hervor.

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