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Unwetter

Geröll und Fels donnerten durch Vorderhindelanger Bach

Hochwasserbilder Vorderhindelang

Geröllmassen schoben sich nach einem Unwetter Anfang Juni 1960 durch Vorderhindelang.

Bild: Benjamin Liss

Geröllmassen schoben sich nach einem Unwetter Anfang Juni 1960 durch Vorderhindelang.

Bild: Benjamin Liss

Zeitzeugen erinnern sich an ein Unwetter im Juni 1960 im Ostrachtal. Warum ein Bub  damals glaubte, seine Gebete seien erhört worden

01.06.2020 | Stand: 16:25 Uhr

Vom schlimmsten Unwetter seit 1901 im Ostrachtal war vor 60 Jahren imAllgäuer Anzeigeblattzu lesen. Getroffen hatte es vor allem Vorderhindelang. Der dortige Dorfbach habe sich „innerhalb weniger Minuten zu einem reißenden Strom verwandelt und sein eigenes Bett mit Felsbrocken und Geröll völlig zuschüttet“. Wochenlang waren die Einheimischen beschäftigt, Geröll wegzuräumen, auch die Bundeswehr war mit schwerem Gerät im Einsatz. Holzbrücken und die Dorfstraße in Vorderhindelang wurden weggerissen, Wege abgeschwemmt. An Wegen, Gebäuden und Straßen entstand hoher Schaden, „aber ernsthaft verletzt hatte sich glücklicherweise niemand“ weiß Zeitzeuge Luis Kuisle aus Vorderhindelang.

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