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Alphütte schwer erreichbar

45 Bäume oder "bestimmt mehr" müssten weg: Fahrweg zum Grüntenhaus sorgt für Diskussionen

Das Grüntenhaus war 1854 das erste Berg-Gasthaus im Allgäu. Carl Hirnbein hat es erbauen lassen nach Vorbildern aus der Schweiz. Heute geht dorthin nur ein Pfad durch den Wald bis auf eine Höhe von 1535 Metern.

Das Grüntenhaus war 1854 das erste Berg-Gasthaus im Allgäu. Carl Hirnbein hat es erbauen lassen nach Vorbildern aus der Schweiz. Heute geht dorthin nur ein Pfad durch den Wald bis auf eine Höhe von 1535 Metern.

Bild: Werner Kollmann

Das Grüntenhaus war 1854 das erste Berg-Gasthaus im Allgäu. Carl Hirnbein hat es erbauen lassen nach Vorbildern aus der Schweiz. Heute geht dorthin nur ein Pfad durch den Wald bis auf eine Höhe von 1535 Metern.

Bild: Werner Kollmann

Der Pfad zum ältesten Berg-Gasthof im Allgäu soll als Schotterweg ausgebaut werden. Was der Grund dafür ist und warum eine Materialseilbahn nicht gewählt wird.
17.05.2022 | Stand: 12:23 Uhr

Die Grüntenhütte an der Nordseite des „Wächter des Allgäus“ macht immer wieder von sich reden: Sie soll saniert werden im Rahmen eines umfassenden Modernisierungskonzepts mit Ganzjahres-Gondelbahn an der Nordseite des Bergs. (Lesen Sie auch: Grünten-Projekt Rettenberg: Vier klagen gegen den Neubau). Jetzt aber lenkt das Grüntenhaus die Blicke auf die Südseite, Richtung Burgberg: Das erste Berghotel im Allgäu, fertiggestellt 1854 muss saniert werden. Die Krux daran: Es gibt keinen Fahrweg hoch zum Grüntenhaus und zur benachbarten Alpe Gund, sondern nur einen steilen Fußpfad. Das möchte die Besitzerfamilie nun aber ändern.