Souveräner Sieg des TSV Burgberg

Härtetest mit Bravour bestanden: Volleyballerinnen des TSV Burgberg sind nach 3:0 Tabellenzweiter

TSV Burgberg

Einen starken Auftritt zeigten die Volleyballerinnen des TSV Burgberg im Spiel gegen Eichenau – und hatten am Schluss nach ihrem 3:0-Heimsieg allen Grund, zu jubeln.

Bild: Foto: Günter Jansen

Einen starken Auftritt zeigten die Volleyballerinnen des TSV Burgberg im Spiel gegen Eichenau – und hatten am Schluss nach ihrem 3:0-Heimsieg allen Grund, zu jubeln.

Bild: Foto: Günter Jansen

Die Spielerinnen des TSV Burgberg sind nach dem 3:0-Heimsieg jetzt Tabellenzweiter der Bayernliga Süd. Wer in der Partie besonders überzeugte.
03.11.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Mit einer bravourösen Mannschaftsleistung, einer glänzend aufgelegten Selina Aksan beim Aufschlag und einem souveränen Dreisatzsieg setzten Burgbergs Volleyballerinnen beim Heimspiel in der Heribert-Wilhelm-Sporthalle ein erstes deutliches Ausrufezeichen in der laufenden Bayernligasaison. Im Duell mit dem bis dahin ungeschlagene Spitzenreiter aus Eichenau ließen die Burgbergerinnen den Gästen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck vor rund 90 Zuschauern, bei bestem Spätsommerwetter außerhalb der Sporthalle, nicht wirklich eine Chance.

Ein äußerst cleverer Schachzug von Coach Wirth bringt die Wende im Spiel zur rechten Zeit

Zwar übernahmen die Gäste aus Oberbayern nach dem Anpfiff unmittelbar die Führung und verteidigten diese auch nach zwischenzeitlichem Ausgleich und Rückstand, sodass sich Trainer Robin Wirth beim Stand von 16:20 schon gezwungen sah, die zweite Auszeit im ersten Satz zu nehmen. Doch dank eines äußerst cleveren Schachzugs von Coach Wirth zur rechten Zeit brachte diese kurze Unterbrechung die Wende im Spiel: Der unmittelbar folgende Punkt ging an die Burgbergerinnen und es begann die überragende Stunde von Außenangreiferin Selina Aksan. Völlig abgebrüht und unbeeindruckt vom forschen Auftakt der Gäste legte diese eine Fünf-Punkte-in-Folge-Aufschlagserie aufs Parkett, welche die Gegenspielerinnen beinahe verzweifeln ließ. Auch von einer gegnerischen Auszeit ließ sich die Nummer zwei der Burgbergerinnen nicht beirren und brachte das Heimteam schließlich mit 21:20 in Front.

Neuzugang Lisa Alpers vom TSV Burgberg
Neuzugang Lisa Alpers vom TSV Burgberg
Bild: Günter Jansen

Erneut fanden die Eichenauerinnen kein adäquates Mittel gegen den TSV Burgberg

Den folgenden Ausgleich konterte Burgberg souverän und ließ sich die abermalige Führung bis zum 25:23-Satzgewinn nicht mehr nehmen – ein zu diesem Zeitpunkt wirklich nervenstarker und überzeugender Auftritt der Wirth-Truppe, die sich mit der 1:0-Satzführung zurecht selber belohnte. Dass dieser starke Auftritt Spuren beim Gegner hinterlassen hatte, wurde unmittelbar zu Beginn des zweiten Satzes sichtbar. Nach einem Aufschlagfehler von Eichenau zum Satzauftakt trat erneut Burgbergs Spielerin mit der Nummer zwei zum Aufschlag an die Linie. Und erneut fanden die Eichenauerinnen kein adäquates Mittel gegen die druckvollen und platzierten Aufschläge von Selina Aksan, die ihr Team mit einer erneuten Serie zur 6:0-Führung führte und dabei die Mannschaft regelrecht mitriss. Der druckvolle Burgberger Aufschlag – in den ersten beiden Saisonspielen noch das Sorgenkind von Trainer Wirth – mutierte fortan zur regelrechten Waffe und brachte, ganz zum Frust der Gäste, den Gastgeberinnen Punkt um Punkt.

Die "Drei zu Null"-Rufe hallten noch lange durch die Halle

Eichenau konnte nur noch selten mit guten Angriffen kontern. So gelang es im Gegenzug Burgbergs Zuspielerin Milena Bauch, gewohnt souverän auf dem Feld ihre Angreiferinnen ein ums andere Mal glänzend in Szene zu setzen. Obwohl Eichenaus Feldabwehr durchaus beeindruckend dagegenhielt, setzten sich Anna Hilbrand und Selina Aksan über die Außenposition sowie Mareike Haag und Katja Hilbrand über die Mitte immer wieder durch. So ging sowohl der zweite als auch der dritte und entscheidende Satz ungefährdet an die Oberallgäuerinnen, die sich nach nur 85 Minuten verdient drei Punkte und somit den zweiten Tabellenplatz in der Bayernliga Süd erkämpft hatten. Entsprechend zufrieden und glücklich waren nach dem Spiel die Mienen von Mannschaft sowie Trainer und die „Drei zu Null“-Rufe hallten noch lange durch die Halle und die Halloween-Nacht.

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