Freizeit

Hindelanger Freibad öffnet erst im Juli

Freibad

Handtuch an Handtuch, Liegestuhl an Liegestuhl: So wie auf unserem Bild im Immenstädter Freibad wird es heuer wohl in keinem Oberallgäuer Freibad aussehen. Die Corona-Pandemie zwingt zu mehr Abstand in den Freibädern.

Bild: Hannes Blaschke

Handtuch an Handtuch, Liegestuhl an Liegestuhl: So wie auf unserem Bild im Immenstädter Freibad wird es heuer wohl in keinem Oberallgäuer Freibad aussehen. Die Corona-Pandemie zwingt zu mehr Abstand in den Freibädern.

Bild: Hannes Blaschke

Das geforderte Hygienekonzept wurde jetzt erstellt. Auch in Immenstadt verzögert sich der Start – allerdings nur um wenige Tage. Jedoch steigen die Eintrittspreise

06.06.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Hindelang Erst Mitte Juli wird das Freibad Hindelang öffnen. Das sagte Bad Hindelangs Kämmerer Edgar Reitzner in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Ein Hygienekonzept sei in der Corona-Krise gefordert und nun erstellt worden.

Weil aber das Kleinkinderbecken derzeit aufwendig umgestaltet wird (es kann diesen Sommer noch nicht benutzt werden), müsse die Öffnung noch warten. Wenn das Hindelanger Freibad dann öffnet, werde es eine Obergrenze für die Besucher im Bad geben. Diese Zahl liegt laut Reitzner zwischen 400 und 450.

Weil das Freibad erst Mitte Juli öffnet, wird es heuer auch keine Saisonkarten geben. Gemeinderätin Marion Weber (parteifrei, Unterjoch) regte in der Sitzung an, zumindest für Frühschwimmer ein Angebot zu zimmern.

Besucherzahl auf 750 begrenzt

Auch in Immenstadt verzögert sich der Start im Freibad am Kleinen Alpsee. Der ins Auge gefasste Eröffnungstermin am Montag, 8. Juni, müsse witterungsbedingt verschoben werden, heißt es von der Stadt. Die Vorbereitungen laufen derweil auf Hochtouren. „Umfangreiche Maßnahmen waren erforderlich, um unter den gesetzlichen Vorgaben den Badebetrieb zu ermöglichen – nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, sondern auch mit erhöhtem Material- und Personalaufwand verbunden“, erklärt Bürgermeister Nico Sentner. Die Besucherzahl sei auf maximal 750 Personen begrenzt worden. Dadurch könne es besonders an den Hochsommertagen zu zeitweisen Zutrittsbeschränkungen kommen. Außerdem müssten sich die Badegäste – ähnlich wie in der Gastronomie – registrieren lassen.

Weniger Besucher und damit weniger Einnahmen, mehr Aufwand und deshalb mehr Ausgaben: Um Zusatzkosten und Umsatzeinbußen zumindest teilweise auszugleichen und den Erhalt des Freibads auch für die nächsten Jahre zu sichern, wird Immenstadt die Eintrittspreise erhöhen: Statt fünf Euro zahlen Erwachsene sieben für die Tageskarte, Kinder und Ermäßigte statt 3,50 jetzt vier Euro. Vergünstigungen gibt es mit der Allgäu-Walser-Card sowie ab 17 Uhr (vier Euro für Erwachsene und 2,50 für Kinder und Ermäßigte).