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50 Tiere sterben

"Ich hab' gesehen, dass der Stall lichterloh brennt": Das sagt der Bauer nach dem Brand in Kranzegg

Die Feuerwehr hat Heu aus der abgebrannten Bergehalle im Hintergrund geholt. Rechts sind die Überreste des Stalls in Kranzegg, wo 110 Tiere untergebracht waren.

Die Feuerwehr hat Heu aus der abgebrannten Bergehalle im Hintergrund geholt. Rechts sind die Überreste des Stalls in Kranzegg, wo 110 Tiere untergebracht waren.

Bild: Silvia Reich-Recla

Die Feuerwehr hat Heu aus der abgebrannten Bergehalle im Hintergrund geholt. Rechts sind die Überreste des Stalls in Kranzegg, wo 110 Tiere untergebracht waren.

Bild: Silvia Reich-Recla

Auf einem Hof in Kranzegg (Oberallgäu) hat es gebrannt. Das Ehepaar, dem der Hof gehört, ist fassungslos. Nur etwa die Hälfte der Tiere hat überlebt.
08.03.2021 | Stand: 17:03 Uhr

Der Schreck sitzt dem Bauernehepaar am Montagmorgen noch in den Gliedern. Am Sonntagabend wollten sich Maria und Christian Geiß gegen halb zehn zum Schlafen legen. Da heulte die Sirene in Kranzegg. „Ich hab’ aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass unser Stall lichterloh brennt“, sagt Bauer Geiß. 60 von 110 Tieren konnte er durch sein schnelles Eingreifen retten: Er sprang ins Auto, raste zu seinen Tieren – und ließ sie ins Freie. Die Polizei gibt tags darauf einen Sachschaden von einer Million Euro an. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache.

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