Ausdauersport

King of Alpsee: Kraulen um die Krone

King of Alpsee

Bei der ersten Auflage des „King of Alpsee“ im vergangenen Jahr waren die Stand-Up-Paddler nur als Begleiter dabei. Am Sonntag wird es eine eigene Wertung für die Paddler geben, die auf der gleichen Strecke über den Alpsee gleiten.

Bild: Dominik Berchtold

Bei der ersten Auflage des „King of Alpsee“ im vergangenen Jahr waren die Stand-Up-Paddler nur als Begleiter dabei. Am Sonntag wird es eine eigene Wertung für die Paddler geben, die auf der gleichen Strecke über den Alpsee gleiten.

Bild: Dominik Berchtold

Beim der zweiten Auflage des „King of Alpsee“ am Sonntag in Immenstadt-Bühl gehen erstmals neben den Schwimmern auch Stand-Up-Paddler an den Start.
03.09.2021 | Stand: 18:57 Uhr

Die Paddler sind los. Wenn Axel Reusch und Marc Wenz am Sonntag, 5. September, die zweite Auflage des „King of Alpsee“ starten, treten nicht nur Schwimmer gegeneinander an: Erstmals werden bei dem Wettkampf auch Sportler in der Disziplin Stand-Up-Paddling (SUP) an den Start gehen.

Die Strecke ist für alle Sportler die gleiche. Ab 8 Uhr geht’s vom Kreisbadeplatz im Westen des Großen Alpsees am Südufer entlang Richtung Osten. Auf Höhe des des Segelclubs Alpsee-Immenstadt (SCAI) verläuft die Strecke quer Richtung Wasserwacht-Station, wo sich das Ziel der 2,9 Kilometer langen Route befindet. Der besondere Reiz des Wettkampfs liegt für Reusch und Wenz in erster Linie an der gewählten Strecke, die im Gegensatz zum TVI-Schwimmwettbewerb nicht im Dreieckskurs verläuft, sondern quer durch den Alpsee, ohne die Möglichkeit unterwegs auszusteigen.

Atmen bei Wellengang

„Diese Herausforderung ist einzigartig“, schwärmt Marc Wenz. Als ehemaliger Triathlet weiß er vor allem um die psychische Herausforderung einer Strecke. Das Freiwasserschwimmen werde als Sportart aber immer beliebter, erklärt der Unternehmer und Ideengeber des „King of Alpsee“. Das liege nicht nur daran, dass die Athleten eine Alternative zu pandemiebedingt geschlossenen Hallenbädern suchen. Viele seien zudem auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, an die Grenzen zu gehen. Im See mit Wellengang müsse man nicht nur ganz anders navigieren, sondern bei Wellengang komme es auch auf eine andere Atemtechnik an, erklärt Wenz.

Die Idee zu dem Wettbewerb kam Marc Wenz im vergangenen Jahr, um den Athleten seines „Allgäu Outlet Racing Teams“ die Möglichkeit zu bieten, sich auch während der Pandemie in einem Wettbewerb messen zu können. Ziel sei es, sich fest im Sportkalender zu etablieren. „Wir wollen uns in der Open-water-Szene positionieren“, sagt Wenz und hofft mit der Teilnehmerzahl heuer die 100er-Grenze knacken zu können. Was Zeitmessung und Orientierung im Wasser angeht, versichert er, dass das Organisationsteam heuer „wesentlich professioneller“ aufgestellt sei. Bei den drei neuen 2,5 mal 2,5 Meter großen würfelförmigen Bojen dürfte heuer jedem Teilnehmer die Orientierung leichtfallen. Auch das Hygiene-Konzept für die Veranstaltung wurde angepasst: Neben der 3-G-Regel müssen am Start Masken getragen werden, die schnell wieder abgeworfen werden können. Im Ziel werden den Teilnehmern wieder neue Masken ausgegeben.

Stand-Up-Paddling begeistert die Massen

Große Hoffnungen setzen Reusch und Wenz in die SUP-Wertung, in der sie auch eine langfristige Perspektive sehen. „Der Sport ist leicht erlernbar, begeistert die Massen und ist die neue Trendsportart“, begründet Wenz. Zudem sieht der Unternehmer darin auch eine gute Alternative für Hobbysportler, die es sich nicht zutrauen 2,9 Kilometer durchzuschwimmen. Wer kein eigenes SUP besitzt, kann es sich für den Wettbewerb ausleihen. Sowohl für Teilnehmer als auch besonders für die Ausleihe der Bretter ist eine vorherige Anmeldung erwünscht. „Wir wollen die Massen begeistern und langfristig etwas aufbauen. Unser Traum wäre ein Wasser-Festival“, verrät Marc Wenz. Auch für Axel Reusch stehen trotz Wertung und Siegerehrung nicht die Spitzenleistungen im Vordergrund, sondern „dass es für alle ein schöner Tag wird“. Zuschauer haben vor allem am Start-Ziel-Bereich die Möglichkeit, die Wettkämpfe zu verfolgen.

Lesen Sie auch
##alternative##
King of Alpsee

Zwei Immenstädter Brüder sind am schnellsten

Anmeldung entweder persönlich im Laufladen bei Axel Reusch oder per E-Mail unter Angabe der kompletten Teilnehmerdaten per E-Mail an:

meldung@king-of-alpsee.de

Lesen Sie auch

Premiere: Reusch und Wenz suchen den "König des Alpsees"

Markus Steinhüser ist der erste "König vom Alpsee"

Allgäu-Panorama-Marathon: Axel Reusch sorgt sich um die Organisation 2021