Sanierung mit staatlicher Hilfe

Kneippen in Bolsterlang: Wassertreten für die Gesundheit

Kneippbecken Bolsterlang

Das Kneipp-Becken in Bolserlang ist wieder geöffnet.

Bild: Elke Wiartalla

Das Kneipp-Becken in Bolserlang ist wieder geöffnet.

Bild: Elke Wiartalla

Das Kneipp-Becken in Bolsterlang ist saniert worden und hat jetzt wieder geöffnet. Hilfreich ist ein Förderprogramm des Landtags zu Kneipps 200. Geburtstag.
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Von Elke Wiartalla
16.08.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Das Kneipp-Tretbecken mit integriertem Armbecken im Kurpark Bolsterlang wurde bereits Anfang der 90er Jahre gebaut und musste nun dringend saniert werden. Auf der Betonoberfläche waren zwischenzeitlich unter anderem Kalkablagerungen zu erkennen, die nicht mehr zu lösen waren. Zudem hatten sich auf der Lauffläche kleine Risse gebildet, die für die Nutzer ein Verletzungsrisiko hätten darstellen können.

Geradezu perfekt zum Sanierungsplan der Gemeinde hatte der Bayerische Landtag 2021 zum 200. Geburtstag von Pfarrer Sebastian Kneipp ein zeitlich befristetes Sonderförderprogramm „Kneipp-Anlagen“ beschlossen. Damit sollte die Sanierung und in Einzelfällen auch der Neubau von Kneippanlagen unterstützt werden.

Schwierige finanzielle Lage

Dank dieses Förderprogramms konnte die Sanierung der Kneipp-Anlage trotz schwieriger finanzieller Lage zeitnah umgesetzt werden. „Insgesamt war die Sanierungsmaßnahme dringend geboten, um die Risse zu verschließen, die Oberfläche durch einen Überzug wieder zu glätten und Kalkablagerungen zu überdecken, damit keine Verletzungsgefahr für die Besucher entsteht“, fasste Bürgermeister Rolf Walter die verschiedenen Maßnahmen zusammen. Außerdem werde die Anlage im Bolsterlanger Kurpark sowohl von Einheimischen als auch von Gästen „sehr gerne genutzt, sagte Walter.

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