Wintersport im Oberallgäu

Langlaufer freuen sich: Gespurt wird auch in Sonthofen und Fischen

Sehr gute Bedingungen herrschen derzeit auf den Loipen in Balderschwang, wo schon seit einigen Wochen gespurt wird.

Sehr gute Bedingungen herrschen derzeit auf den Loipen in Balderschwang, wo schon seit einigen Wochen gespurt wird.

Bild: Günter Jansen

Sehr gute Bedingungen herrschen derzeit auf den Loipen in Balderschwang, wo schon seit einigen Wochen gespurt wird.

Bild: Günter Jansen

Hobbysportler können sich auf präparierten Strecken austoben, wenn es weiter genügend schneit. Doch Bürgermeister fürchten auch, dass der Andrang zu groß wird.
26.12.2020 | Stand: 14:48 Uhr

Wenn es in den nächsten Tagen genügend schneit, sollen die Loipen im Oberallgäu gespurt werden (wir berichteten). Auch in Sonthofen. Und zwar die Loipen im Stadtgebiet, die Sonnenloipe vom Wonnemar bis Altstädten, Beilenberg, Winkel und Hinang inklusive der Nachtloipe in Beilenberg. Oliver Spaeth, Fachbereichsleitung Verkehr, weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Zufahrten nach Hochweiler, Imberg und zur Sonnenklause als Rettungswege fungieren und daher mit einem absoluten Halteverbot belegt sind. Hier stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

Gäste sind immer willkommen

„Grundsätzlich sind wir eine Region, die Gäste immer herzlich und gern willkommen heißt. Daher halte ich es für nicht richtig, vorerst Parkplätze zu sperren“, sagt Bürgermeister Christian Wilhelm. Doch ein nochmaliger Andrang wie im Frühjahr könne nicht über das Parkangebot bewältigt werden.

Sollte der Schnee kommen, „werden wir die Loipen um unseren Ort präparieren“, lässt Fischens Bürgermeister Bruno Sauter wissen. Wenn das Oberallgäu ein entsprechendes Loipennetz anbiete, würden sich die Langläufer verteilen. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir in Fischen ein Problem mit zu vielen Tagesausflüglern bekommen. Dennoch werden wir die Situation genau beobachten. Es gilt die Inzidenzzahl unter 50 zu bekommen. In dem Augenblick, in dem wir eine Gefährdung durch zu viele Gäste erkennen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen“, sagt Sauter. (mpf)