King of Alpsee

Zwei Immenstädter Brüder sind am schnellsten

King of Alpsee

Nebelschwaden am Großen Alpsee verhinderten am Sonntag einen rechtzeitigen Start der zweiten Auflage des „King of Alpsee“. Heuer zum ersten Mal mit dabei waren auch Stand-Up-Paddler.

Bild: Dominik Berchtold

Nebelschwaden am Großen Alpsee verhinderten am Sonntag einen rechtzeitigen Start der zweiten Auflage des „King of Alpsee“. Heuer zum ersten Mal mit dabei waren auch Stand-Up-Paddler.

Bild: Dominik Berchtold

Bei der zweiten Auflage des Ausdauer-Events sind erstmals auch Stand-Up-Paddler am Start. Die Veranstalter hadern mit der geringen Teilnehmerzahl.
07.09.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Nebel waberte am Sonntagmorgen über den Großen Alpsee. Es waren herbstliche Temperaturen und auch das Wasser hatte nur um die 16 Grad. Am Ufer an der B 308 zogen sich die Schwimmer ihre Neoprenanzüge an, um der Kälte zu trotzen. Vor den 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „King of Alpsee“ lagen 2,9 Kilometer Strecke bis zum Ufer der Wasserwacht in Bühl am Alpsee. Auch 17 Stand-Up-Paddler positionierten ihre Boards am Einstieg – bei der zweiten Auflage des „King of Alpsee“ war diese Disziplin erstmals vertreten.

Start des "King of Alpsee" wegen Nebel verschoben

Marc Wenz vom Allgäu Outlet zeigte sich zufrieden mit der Organisation der Veranstaltung: „Dieses Jahr gab es keine Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie. Letztes Jahr mussten die rund 60 Teilnehmer noch Masken am Start tragen und dann unmittelbar vor dem Einstieg ins Wasser abnehmen.“ Hannes Nägele moderierte den „King of Alpsee“ und musste die Startzeit aufgrund des Nebels in Bühl immer wieder nach hinten verlegen. Die Wasserwacht gab stetig Aktualisierungen durch. Aber um kurz nach neun ging es für die 17 Stand-Up-Paddler schließlich los. (Lesen Sie auch: Mit 78 Jahren auf dem Surfboard über den Alpsee sausen - "Das macht süchtig")

In beachtlichen 18 Minuten und zwei Sekunden bewältigte der Erstplatzierte Uwe Ritzert die 2,9 Kilometer lange Strecke. Florian Müller belegte den zweiten, Felix Weihretter den dritten Platz. Bei den Frauen war Steffi Jochem die Erste mit 25 Minuten und 29 Sekunden, Johanna Steinmüller landete auf Platz zwei und Olivia Bittner auf Platz drei.

Marcus Joas krönt sich zum „King of Alpsee“

Um 9:15 Uhr starteten die 34 Anwärterinnen und Anwärter auf den Titel „King of Alpsee“. Bei den Männern schwamm Marcus Joas am schnellsten. Mit einer Zeit von 35 Minuten und 56 Sekunden belegte er vor seinem Bruder Simon den ersten Platz, der 36 Minuten und 53 Sekunden benötigte. Auf Platz drei schwamm Rodrigo Nebel.

Marcus Joas vom TV Immenstadt ist somit der neue „King of Alpsee“. „Für mich war die Veranstaltung ideal für das Ende der Saison. Das war sozusagen das ‚Ausschwimmen’,“ sagte er im Ziel. Sandra Hornig ist die „Queen of Alpsee“. In 39 Minuten und drei Sekunden kam sie ins Ziel. Zweite wurde Beate Schulz vor Juliane Bos.

Geringe Teilnehmerzahl

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Für die Organisatoren und Ideengeber Marc Wenz und Axel Reusch war der „King of Alpsee“ eine gelungene Veranstaltung. „Klar ist aber auch, dass wir nächstes Jahr anders planen müssen, es sind zu viele andere sportliche Veranstaltungen Anfang September. Das erklärt auch die geringere Teilnehmerzahl im Gegensatz zum letzten Jahr. Im Juni oder Juli wäre der ‚King of Alpsee’ ideal. Das Wasser ist wärmer und wir bekommen keine Probleme mit dem Nebel“, sagte Marc Wenz.

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