Chef-Wechsel bei Monta und Bosch

Chef-Wechsel bei Monta und Bosch im Oberallgäu

Beim Boschwerk Blaichach-Immenstadt gibt es eine neue kaufmännische Leiterin.

Beim Boschwerk Blaichach-Immenstadt gibt es eine neue kaufmännische Leiterin.

Bild: Ulrich Weigel (Archivfoto)

Beim Boschwerk Blaichach-Immenstadt gibt es eine neue kaufmännische Leiterin.

Bild: Ulrich Weigel (Archivfoto)

Bei Monta folgt Daniel Lückfeldt auf den bisherigen Geschäftsführer Roy Gibson. Wer neue kaufmännische Leiterin bei Bosch in Blaichach-Immenstadt ist.
23.02.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Wechsel auf den Chefposten zweier großer Unternehmen in Immenstadt: Im Klebebandwerk Monta löst Daniel Lückfeldt den bisherigen Geschäftsführer Roy Gibson ab. Und seit Anfang des Jahres ist Anke Richmann kaufmännische Leiterin des Boschwerks Blaichach-Immenstadt. Sie löste Johannes Lauterbach ab, der Ende 2020 in den Ruhestand ging.

Fast 30 Jahre war Roy Gibson bei Monta beschäftigt, lange Zeit als stellvertretender Geschäftsführer und in den vergangenen beiden Jahren als Chef. „Jetzt habe ich mich entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen“, sagt der gebürtige Australier. Ende März werde er Monta und auch Deutschland verlassen, „um einen neuen Lebensabschnitt in meiner Heimat Australien zu beginnen und mir somit meinen lang gehegten Wunsch zu erfüllen“, verabschiedet sich der leidenschaftliche Golfer.

„Mit gutem Gewissen“, sagt Gibson, übergebe er die Geschäftsführung der Monta an Daniel Lückfeldt. Der 44-jährige Diplom-Ingenieur bringt langjährige Erfahrung aus der Folienindustrie sowie Prozess-, Produkt- und Branchenkenntnisse mit. Ende Februar wird er die Verantwortung als alleiniger Geschäftsführer von Gibson übernehmen. Lückfeldt war zuvor zehn Jahre beim globalen Folienproduzenten Klöckner Pentaplast als Sector Sales Manager tätig.

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Die neue Werkleiterin war im In- und Ausland tätig

Bereits seit Januar ist Anke Richmann kaufmännische Leiterin des Boschwerks Blaichach-Immenstadt. Zuvor arbeitete die 45-Jährige als Hauptreferentin in der Bosch-Zentrale für Performance Controlling in Gerlingen-Schillerhöhe bei Stuttgart. Außerdem war die Diplomkauffrau an zahlreichen anderen Standorten der Bosch-Gruppe im In- und Ausland tätig.

Wie das Unternehmen mitteilt, begann die Karriere von Richmann bei Bosch im Jahr 2000 im Geschäftsbereich Thermotechnik. Dort bekleidete sie mehrere Posten im Controlling. Erste Erfahrungen als Führungskraft sammelte sie an den Standorten in Wernau (Baden-Württemberg) und Wetzlar (Hessen). 2008 zog es die gebürtige Niedersächsin nach Großbritannien, wo sie im Werk in Worcester das Controlling leitete. Nach drei Jahren in England wechselte Richmann nach Antwerpen (Belgien), um als kaufmännische Geschäftsführerin für Bosch-Thermotechnik zu arbeiten.

Für die Mitarbeiter im Oberallgäuer Werk ist Richmann keine Unbekannte. Von 2014 bis 2018 war sie dort bereits tätig. Zuerst als Leiterin Controlling, danach übernahm sie die Leitung der Logistik-Abteilung.

„Ich habe in den fünf Jahren hier in Blaichach viele wertvolle Erfahrungen sammeln können"

Auf die neue Herausforderung als kaufmännische Werkleiterin des Bosch-Standorts Blaichach freue sie sich: „Ich habe in den fünf Jahren hier in Blaichach viele wertvolle Erfahrungen sammeln können. Das Allgäu und die Menschen begeistern mich“, sagt die 45-Jährige und ergänzt: „Ja, ich habe hier Wurzeln geschlagen.“

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