Kunsthandwerk

Neun Frauen stellen im Immenstädter Schlosshof aus

Ausstellung Schlosshof

Flaschenkunst, Taschen, Schmuck, Töpfereien und noch vieles mehr präsentierten neun Kunsthandwerkerinnen und Designerinnen am Wochenende im Innenhof des Immenstädter Schlosses.

Bild: Franz Summerer

Flaschenkunst, Taschen, Schmuck, Töpfereien und noch vieles mehr präsentierten neun Kunsthandwerkerinnen und Designerinnen am Wochenende im Innenhof des Immenstädter Schlosses.

Bild: Franz Summerer

Kunsthandwerkerinnen zeigen sich beim Designmarkt in Immenstadt begeistert vom Ambiente des Schlosses. Sie wollen alle nächstes Jahr wiederkommen.
21.07.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Es sollte ein Test sein „und er ist absolut gelungen“, freute sich Petra Wichmann. Die Schmuck-Designerin aus Sonthofen hatte am Wochenende im Innenhof des Immenstädter Schlosses den Designmarkt „Die Craft der schönen Dinge“ organisiert. Neun Kunsthandwerkerinnen und Designerinnen machten mit und alle zeigten sich begeistert „von der hervorragenden Organisation, der tollen Atmosphäre hier und der Zusammenarbeit unter den Ausstellerinnen“.

Damit hatte Wichmann das erreicht, was sie bezweckte. Denn zum einen wollte sie nach dem Lockdown den Kunsthandwerkerinnen eine Plattform bieten, „um ihre Arbeiten endlich wieder präsentieren zu können“. Und zum zweiten sollte damit „ein Netzwerk für Kreativschaffende im Allgäu“ aufgebaut werden.

Ein Wiedersehen schon an Weihnachten?

Voraussetzung ist, dass die Anbieter aus der Region kommen sollen. Wobei auch Männer angesprochen sind. Dass diesmal nur Frauen ausstellten, sei eher ein Zufall gewesen. Aber vielleicht finden sich die neun kommendes Jahr erneut so zusammen. Denn Wichmann hat den Hof des Schlosses in Immenstadt bereits für nächstes Jahr wieder gebucht und alle Ausstellerinnen wollen wieder kommen. Außerdem plant die Schmuckdesignerin eine Ausstellung im Schloss, wenn die Stadt zum Weihnachtsmarkt lädt - "und das die Corona-Vorschriften es zulassen".

Die Kunsthandwerkerinnen fanden vor allem auch die Größe des Ausstellungsorts „geradezu ideal“, meinten beispielsweise die Töpferin Ariane Landwehr und die Häkelkünstlerin Ulrike von Kempen. Bei großen Märkten würden die Leute schnell vorbeilaufen, „hier nehmen sie sich mehr Zeit zum Betrachten“. Das wirke sich auch auf den Verkauf aus, sagte Wichmann: „Es sind zwar weniger Leute, aber sie zeigen mehr Interesse“, freute sich die Schmuck-Designerin über einen guten Absatz.

"Endlich wieder ins Gespräch kommen"

Angeboten wurden zudem Taschenunikate, Wohndesign, Handgewebtes, Makramee und Objekte aus Glasflaschen. Dass zwischendurch Regen die Kauflaune etwas trübte, war nicht so schlimm. Grundsätzlich war allen Kunsthandwerkerinnen die Freude anzumerken, „endlich wieder mit Kunden ins Gespräch zu kommen“.

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