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Prozess in Sonthofen

Oberallgäuer Polizist fährt Rennen und verursacht Unfall

Ein 25-jähriger Beamter aus dem Oberallgäu stand in Sonthofen vor Gericht: Er soll in seiner Freizeit mit mindestens Tempo 75 durch eine 30er-Zone gerast sein und dabei einen Unfall gebaut haben.

Ein 25-jähriger Beamter aus dem Oberallgäu stand in Sonthofen vor Gericht: Er soll in seiner Freizeit mit mindestens Tempo 75 durch eine 30er-Zone gerast sein und dabei einen Unfall gebaut haben.

Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Ein 25-jähriger Beamter aus dem Oberallgäu stand in Sonthofen vor Gericht: Er soll in seiner Freizeit mit mindestens Tempo 75 durch eine 30er-Zone gerast sein und dabei einen Unfall gebaut haben.

Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Ein 25-jähriger Beamter fährt in seiner Freizeit mit Tempo 75 durch eine 30er-Zone, kommt von der Fahrbahn ab und kracht in zwei Bäume. Was ihm nun droht.
10.01.2022 | Stand: 18:30 Uhr

Der Angeklagte wippt nervös mit dem Fuß auf und ab. Während der Verhandlung sagt er kein Wort. Für ihn steht viel auf dem Spiel, denn der 25-jährige Oberallgäuer ist Polizeibeamter und steht vor Gericht. Angeklagt ist er, weil er im März 2020 ein Rennen gefahren sein soll. Dabei setzte er sein Auto samt zweier Mitfahrer in den Graben. Für das Rennen wird er am Amtsgericht Sonthofen zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 75 Euro verurteilt. Von der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung und der Unfallflucht wird er freigesprochen. Ihn erwartet außerdem ein Disziplinarverfahren.

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