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Debatte um Fleischindustrie nach Tönnies-Skandal

Oberallgäuer Metzger übers Töten der Tiere: „Totstreicheln können wir sie nicht“

Hausschlachtung im Schwarzwälder Freilichtmuseum

Hausschlachtungen auf den Bauernhöfen im Oberallgäu – wie auf unserem Symbolbild – waren früher die Regel. „Damit ist man als Kind aufgewachsen“, sagt Handwerkskammer-Präsident Hans-Peter Rauch aus Waltenhofen.

Bild: dpa

Hausschlachtungen auf den Bauernhöfen im Oberallgäu – wie auf unserem Symbolbild – waren früher die Regel. „Damit ist man als Kind aufgewachsen“, sagt Handwerkskammer-Präsident Hans-Peter Rauch aus Waltenhofen.

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Was geht in Menschen vor, die von Berufs wegen Schweine, Rehe und Katzen töten müssen? Ein Metzger, ein Jäger und ein Tierarzt erzählen, was sie dabei empfinden.
10.07.2020 | Stand: 13:08 Uhr

Wissenschaftler vermuten, dass sich die frühen Menschen noch am Aas bedienten, das sie in der Natur fanden. Dann begann das Jagen, später die Viehzucht und das Schlachten. Wollen wir Fleisch essen, muss ein Tier umgebracht werden. Sowohl in einer Fleischfabrik wie Tönnies, die wegen des Corona-Ausbruchs geschlossen wurde, als auch im Schlachthaus des Metzgers um die Ecke. Doch fällt es Menschen schwer, Tiere zu töten? Wir haben uns im Oberallgäu bei einem Metzger, einem Jäger und einem Tierarzt umgehört.