Oberallgäu

Osterrieder löst Weizenegger an der Spitze ab

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Bild: Uschi Kempin

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Führungswechsel bei Regionalentwicklung
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Von bil
08.01.2020 | Stand: 16:59 Uhr

Wechsel an der Spitze der Regionalentwicklung Oberallgäu: Die langjährige Geschäftsführerin Dr. Sabine Weizenegger ist auf Wunsch des Vorstands aus der Regionalentwicklung ausgeschieden. Neue Geschäftsführerin ist Eva Osterrieder, die in dem Gremium bisher in der Projektberatung tätig war. Damit einher geht eine teilweise Neuausrichtung der Regionalwicklung, teilt der Vorsitzende, der Blaichacher Bürgermeister Christof Endreß, mit.

15 Jahre lang stand Regionalmanagerin Weizenegger an der Spitze des Vereins, der die ländliche Entwicklung des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten unterstützt. Er begleitet Projektträger, die die Leader-Förderung der EU beantragen und erarbeitet Strategien für die Region Oberallgäu-Kempten. Zur Neuorientierung der Regionalentwicklung gab es zwischen der bisherigen Geschäftsführung und der Vereinsführung unterschiedliche Vorstellungen, heißt es in einer Mitteilung. Dies habe zu dem personellen Wechsel geführt. Künftig soll das Monitoring weniger stark gewichtet werden, erklärt Endreß und betont: „Ohne den Einsatz von Frau Weizenegger wären wir heute nicht da, wo wir sind.“

Was sich sonst inhaltlich ändert, stehe noch nicht fest. Für den neuen Leader-Förderzeitraum ab 2021 müsse eine neue Entwicklungsstrategie erarbeitet werden. Das werde erst nach der Kommunalwahl angepackt, wenn die neuen Bürgermeister feststehen. Unklar ist laut Endreß außerdem, wie die neuen Regelungen der finanziellen Förderung aussehen.So gebe es einen neuen bayernweiten Topf von zehn Millionen Euro, den lokale Aktionsgruppen abrufen können, deren Budgets bereits ausgeschöpft sind.

In der laufenden Förderperiode seien aber nicht alle Gelder ausgegeben worden, da das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten noch nicht alle beantragten Projekte bewilligt habe, teilt Endreß mit.

Weizeneggers Nachfolgerin arbeitet seit 2016 bei der Regionalentwicklung. Die 33-Jährige wurde in Memmingen geboren und wohnt seit vielen Jahren im Oberallgäu. Osterrieder absolvierte eine Ausbildung als Hotelfachfrau und studierte Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Kempten.

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