Olympische Sommerspiele in Tokio

Platz fünf im Finale: Philipp Buhl verpasst Olympische Medaille

Der Sonthofer Ausnahme-Segler Philipp Buhl landete bei seinen zweiten Olympischen Spielen auf Rang fünf.

Der Sonthofer Ausnahme-Segler Philipp Buhl landete bei seinen zweiten Olympischen Spielen auf Rang fünf.

Bild: imago images

Der Sonthofer Ausnahme-Segler Philipp Buhl landete bei seinen zweiten Olympischen Spielen auf Rang fünf.

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Im Herzschlagfinale segelt der Sonthofer Philipp Buhl bei Olympia auf Rang fünf. Der Weltmeister setzt alles auf eine Karte, verpasst aber knapp Bronze.
01.08.2021 | Stand: 12:12 Uhr

Er hat noch einmal alles auf eine Karte gesetzt – und doch hat es nicht zu Edelmetall gereicht. Mit dem fünften Platz beendete der deutsche Ausnahme-Segler Philipp Buhl die Laser-Regatta bei den Olympischen Spielen in Tokio. Vor fünf Jahren war Buhl bei seiner Olympia-Premiere in Rio 14. geworden.

Der 31-jährige Sonthofer landete beim abschließenden Medal Race am Sonntag auf Rang drei. Der Australier Matt Wearn hatte nach zehn Wettfahrten schon vor dem Finalrennen als Olympiasieger festgestanden. Silber ging an den kroatischen Segler Tonci Stepanovic, Bronze an Buhl Trainingskollegen Hermann Thomasgaard aus Norwegen.

Buhl liegt im Finale lange auf Rang zwei

Bei Starkwind im Revier vor der Halbinsel Enoshima – Bedingungen, die Buhl an sich liegen – hatte der amtierende Weltmeister aus dem Oberallgäu lange auf Rang zwei und damit sogar zwischenzeitlich auf dem Bronzerang gelegen.

Bei der Zieldurchfahrt tauschten Buhls direkten Konkurrenten im Rennen um Edelmetall im hinteren Feld allerdings die Plätze, wodurch der Rekordsieger der Kieler Woche auf Gesamtrang fünf rutschte.