Sie wollten dort auch grillen...

Polizei erwischt mehrere Wildcamper bei Hinterstein

Das Zelten in Naturschutzgebieten ist streng verboten. Wer es trotzdem tut, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen. Dennoch erwischt die Polizei vor allem im Ober- und Ostallgäu regelmäßig Wildcamper.

Das Zelten in Naturschutzgebieten ist streng verboten. Wer es trotzdem tut, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen. Dennoch erwischt die Polizei vor allem im Ober- und Ostallgäu regelmäßig Wildcamper.

Bild: Tobias Hase/dpa (Symbolbild)

Das Zelten in Naturschutzgebieten ist streng verboten. Wer es trotzdem tut, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen. Dennoch erwischt die Polizei vor allem im Ober- und Ostallgäu regelmäßig Wildcamper.

Bild: Tobias Hase/dpa (Symbolbild)

Bei Hinterstein (Oberallgäu) haben Polizisten auf ihren Streifen mehrere Wildcamper erwischt. Diese hatten umfangreiche Camping-Ausrüstung aufgebaut.
21.07.2020 | Stand: 16:46 Uhr

Bei Naturschutzstreifen haben Polizisten am vergangenen Wochenende im Bereich Hinterstein unabhängig voneinander mehrere Menschen erwischt, die offenbar zelten wollten. Dies war in den vergangenen Wochen bereits häufiger vorgekommen. Das Ober- und Ostallgäu scheinen dabei besonders häufig betroffen zu sein. Die Wildcamper hatten mitten im Naturschutzgebiet mehrere Zelte, Tische, Bänke, Stühle und verschiedene Grillutensilien aufgebaut. Die Polizisten forderten die Camper auf, ihr Zeltequipment wieder abzubauen und in den Autos zu verstauen. Diese hatten sie ebenfalls in den Wiesen geparkt.

>> Wildcamper bei Füssen und Oberstdorf: Schon wieder Verstöße in Landschaftsschutzgebieten <<

Hohe Geldbußen für die Wildcamper

Die Polizei stellt nun die Personalien der Wildcamper fest. Auf diese kommen hohen Geldbußen des Landratsamtes Oberallgäu zu. Was beim Campen im Allgäu erlaubt und verboten ist, lesen Sie hier.

>> Naturschutzwächter Andre Eitler: Dieser Allgäuer vertreibt Müllsünder und Wildcamper am Schrecksee <<