Hintersteiner Tal

Prinz-Luitpold-Haus: DAV will Bergstation sanieren - dann die Schutzhütte selbst

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Auch eine neue Außenverkleidung mit Naturholz gehört zur Sanierung der Bergstation der Materialseilbahn zum Prinz-Luitpold-Haus. Das Hauptgebäude soll im nächsten Jahr umgebaut werden.

Bild: Thilo Kreier

Auch eine neue Außenverkleidung mit Naturholz gehört zur Sanierung der Bergstation der Materialseilbahn zum Prinz-Luitpold-Haus. Das Hauptgebäude soll im nächsten Jahr umgebaut werden.

Bild: Thilo Kreier

Über die Seilbahn gelangen fast täglich Lebensmittel vom Hintersteiner Tal hinauf. Doch die Bergstation ist marode. Und auch die Hütte soll saniert werden.

13.07.2020 | Stand: 07:00 Uhr

Die Alpenvereinshütte auf 1849 Metern ist die Versorgungsader des Prinz-Luitpold-Hauses.  Nun wird die in die Jahre gekommene Bergstation der Bahn saniert.

Vor allem die marode Tragkonstruktion des Gebäudes hatte die Alpenvereinssektion Allgäu-Immenstadt, der das Prinz-Luitpold-Haus gehört, dazu bewogen, die Arbeiten anzugehen. Dabei arbeiteten Hüttenwirt Christoph Erd, Hüttenreferent Kilian Huber und die Immenstädter Zimmerei Kehl Hand in Hand und schufen in einem logistischen Kraftakt ein runderneuertes Gebäude. Fast das gesamte Material für die Gerüste und den Bau wurde standesgemäß mit der Seilbahn befördert.#

>> Warum auf den Allgäuer Berghütten die meisten Betten leer bleiben << 

Neben der Tragkonstruktion erneuerten die Arbeiter auch die teils in den langen Schneewintern verrottete Außenverkleidung. Und sie schufen ein neues Zimmer, in dem künftig Wanderer übernachten können, die mit Hunden unterwegs sind. Außerdem wurde Platz geschaffen für die Tiere, die derzeit in Deutschlands höchstgelegenem Freigehege leben und unter anderem für die Frühstückseier im Prinz-Luitpold-Haus sorgen.

Umbau des Prinz-Luitpold-Hauses steht an 

Mit der Sanierung schafft die DAV-Sektion auch den Unterbau für eine neue Photovoltaik-Anlage, mit der künftig das Prinz-Luitpold-Haus versorgt werden soll.

Denn auch der Umbau des Prinz-Luitpold-Hauses wird derzeit von der DAV Sektion Allgäu-Immenstadt vorbereitet, er soll voraussichtlich im kommenden Jahr starten. Gemeinsam mit den Fachleuten der Hüttenkommission des Alpenvereins werden demnächst bei einem Ortstermin die Entwicklungsmöglichkeiten des Hauses freigelegt.

Dabei geht es nicht um eine Steigerung der Kapazität, sondern vielmehr um ein behutsames Verbessern der Übernachtungsqualität und die Optimierung der Energieversorgung.