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Projekt Permakultur

"Revolution" in der Landwirtschaft am Oberstixner Hof in Missen-Wilhams

Permakultur-Hof

Bulle „Emil“ (Bildmitte mit Nasenring) und sein „Harem“ auf dem Oberstixner Hof. Landwirtin Helen Dünser (rechts) und ihre Familie haben sich Dexter-Rinder angeschafft. Sie kommen ursprünglich aus Irland und gelten als kleinste Rinderrasse Europas. Die Herde ist Bestandteil eines Konzepts, das aus dem Landwirtschaftsbetrieb einen Permakultur-Hof machen soll.

Bild: Werner Kempf

Bulle „Emil“ (Bildmitte mit Nasenring) und sein „Harem“ auf dem Oberstixner Hof. Landwirtin Helen Dünser (rechts) und ihre Familie haben sich Dexter-Rinder angeschafft. Sie kommen ursprünglich aus Irland und gelten als kleinste Rinderrasse Europas. Die Herde ist Bestandteil eines Konzepts, das aus dem Landwirtschaftsbetrieb einen Permakultur-Hof machen soll.

Bild: Werner Kempf

Der Hof soll umgebaut werden, damit er viele geschlossene Kreisläufe schafft und wenig Ressourcen verbraucht. Wie zwei Familien diese Ziel umsetzen möchten.
18.07.2021 | Stand: 18:30 Uhr

Als Helen Dünser den Weidezaun erreicht, ist Bulle Emil der Erste, der die gepressten Gras-Pellets aus der Schüssel frisst. Emil ist Chef einer Herde mit zwölf Dexter-Rindern des Oberstixner Hofs bei Missen-Wilhams. Den Betrieb gibt es seit 1752. Bereits vor 40 Jahren wurde er zum Bio-Hof umgestaltet. Jetzt steht eine weitere „Revolution“ bevor. Helen Dünser möchte mit ihrem Mann Matthias sowie ihren Eltern Erwin und Margret Keck den Betrieb zu einem Permakultur-Hof weiterentwickeln. Ziel ist, „möglichst viele geschlossene Kreisläufe zu schaffen und wenig Ressourcen zu verbrauchen“, sagt die 37-Jährige.

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