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"Gefordert zu handeln, wenn Gefahr droht“

Gefährliche Wildbäche: Wie Verbauungen Oberallgäuer Ortschaften schützen

Die Ofenwaldsperre an der Starzlach bei Sonthofen/Winkel ist von der Talsohle bis zum oberen Rand gut 20 Meter hoch und wurde bereits 1961 gebaut. Wie rechts zu sehen ist, stauten sich am 27. Juli nach dem Starkregen Erde, Schlamm, Kies und ganze Bäume, die mitgerissen worden waren.

Die Ofenwaldsperre an der Starzlach bei Sonthofen/Winkel ist von der Talsohle bis zum oberen Rand gut 20 Meter hoch und wurde bereits 1961 gebaut. Wie rechts zu sehen ist, stauten sich am 27. Juli nach dem Starkregen Erde, Schlamm, Kies und ganze Bäume, die mitgerissen worden waren.

Bild: WWA/Schindele (AZ Montage)

Die Ofenwaldsperre an der Starzlach bei Sonthofen/Winkel ist von der Talsohle bis zum oberen Rand gut 20 Meter hoch und wurde bereits 1961 gebaut. Wie rechts zu sehen ist, stauten sich am 27. Juli nach dem Starkregen Erde, Schlamm, Kies und ganze Bäume, die mitgerissen worden waren.

Bild: WWA/Schindele (AZ Montage)

Wildbäche sind und bleiben eine Gefahr für Wohngebiete. Wie der Hochwasserschutz im südlichen Oberallgäu funktioniert, erklärt Experte Karl Schindele.
17.08.2021 | Stand: 18:44 Uhr

Wanderer wundern sich über riesige Betonbauwerke, die augenscheinlich einfach in den Hang gesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist oberhalb von Bad Hindelang die sogenannte Murfangsperre am Zillenbach. Das kleine Rinnsal am Fuße des Betonkolosses ist kaum auszumachen. Das 1,8-Millionen-Euro-Projekt aus dem Jahr 2014 soll Häuser von Bad Hindelang schützen vor einer Schlammlawine (Mure) und Wassermassen. Beim Unwetter Ende Juli war dieses Bauwerk aber wenig belastet, sagt Karl Schindele, Leiter des Wasserwirtschaftsamts Kempten.

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