So sparen Skifahrer Zeit

Skifahren und Corona: Wie eine App im Oberallgäu den 2G-Nachweis erleichtert

Lange Schlangen vor den Skiliften gab es heuer schon im Oberallgäu (hier die Hörnerbahn in Bolsterlang). Mit der neuen Allgäu-Walser-App kann man nun viel Zeit sparen.

Lange Schlangen vor den Skiliften gab es heuer schon im Oberallgäu (hier die Hörnerbahn in Bolsterlang). Mit der neuen Allgäu-Walser-App kann man nun viel Zeit sparen.

Bild: Benjamin Liss

Lange Schlangen vor den Skiliften gab es heuer schon im Oberallgäu (hier die Hörnerbahn in Bolsterlang). Mit der neuen Allgäu-Walser-App kann man nun viel Zeit sparen.

Bild: Benjamin Liss

Mit der neuen Allgäu-Walser-App können Nutzer viel Zeit an Bergbahnen und Skiliften sparen. Wie das funktioniert und in welchen Skigebieten die Regelung gilt.
24.12.2021 | Stand: 12:14 Uhr

70.000 Besitzer einer Allgäu-Walser-Fan-Card, Ehrenamtskarte, Bürgerkarte oder auch der Heimatcard haben künftig Vorteile: Vorab den Skipass kaufen, den 2-G-Nachweis direkt online registrieren und an der Bergbahn sofort zum Drehkreuz – in Verbindung mit der neuen Allgäu-Walser-App ist das künftig nicht nur für Urlaubsgäste möglich.

„Uns war wichtig, auch für die Einheimischen echte Vorteile bieten zu können“, teilt Ulli Hüttenrauch, Geschäftsführer der Oberallgäu Tourismus Service GmbH (OATS), mit. „Nach den Erfahrungen an den ersten Ski-Wochenenden kann man schon von erheblicher Zeitersparnis sprechen“, berichtet Hüttenrauch. So könne auch den Mitarbeitern an den Bergbahn-Kassen geholfen werden, „die mit dem 2-G-Check spürbaren Mehraufwand haben“. Auch auf der Internetseite der Oberstdorf Kleinwalsertal (OK) Bergbahnen gibt es die Option zum Skipass-Kauf und 2-G-Check.

Skipass-Kauf in der Allgäu-Walser-App mit 2-G-Check nur in bestimmten Skigebieten

Für deren Skigebiete sowie Grasgehren, Hündle und Imbergbahn ist laut Hüttenrauch derzeit der Skipass-Kauf in der Allgäu-Walser-App mit 2-G-Check möglich. Für weitere Gebiete sei das Angebot momentan in Arbeit und könnte noch ergänzt werden, wenn die Bergbahnen zustimmen.

"Die Weitergabe oder gar der Verkauf eines Skipasses an andere ist laut Nutzungsbedingungen noch nie erlaubt gewesen"

Trotz des erfolgten 2-G-Nachweises nach dem Skipass-Kauf an der Kasse oder in Verbindung mit dem Allgäu-Walser-Card-System wird es an den Bahnen stichprobenartige Kontrollen geben. Damit soll verhindert werden, dass gekaufte Skipässe an Menschen ohne 2G weitergereicht werden. „Die Weitergabe oder gar der Verkauf eines Skipasses an andere – zum Beispiel mittags, wenn ich keine Lust mehr habe – ist laut Nutzungsbedingungen der Bergbahnen noch nie erlaubt gewesen“, betont Hüttenrauch. Wichtig sei auch: Ein Skipass, der mit fehlendem 2-G-Nachweis gekauft worden sei, werde nicht erstattet.

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