Triathlon-Weltrekord

So viele Millionen verfolgten weltweit die Frodeno-Weltrekord-Show im Oberallgäu

7:27:53! Der alte und neue Weltrekordhalter über die Triathlon-Langdistanz lässt sich feiern. Jan Frodeno zauberte eine denkwürdige Show auf die Strecke ins Oberallgäu.

7:27:53! Der alte und neue Weltrekordhalter über die Triathlon-Langdistanz lässt sich feiern. Jan Frodeno zauberte eine denkwürdige Show auf die Strecke ins Oberallgäu.

Bild: Dominik Berchtold

7:27:53! Der alte und neue Weltrekordhalter über die Triathlon-Langdistanz lässt sich feiern. Jan Frodeno zauberte eine denkwürdige Show auf die Strecke ins Oberallgäu.

Bild: Dominik Berchtold

Neue Zahlen zum Weltrekord von Jan Frodeno im Juli: 115 Millionen Menschen in über 70 Ländern waren beim spektakulären Event dabei.
24.10.2021 | Stand: 20:36 Uhr

Das „Tri-Battle Royale“ hat nicht nur das Oberallgäu in seinen Bann gezogen. Der Weltrekordversuch und das spektakuläre Duell zwischen den Triathlon-Superstars Jan Frodeno und Lionel Sanders am 18. Juli war ein mediales Großereignis: 115 Millionen Menschen in mehr als 70 Ländern haben das Ereignis verfolgt, wie die Mit-Organisatoren der „Allgäu Triathlon GmbH“ nun bekannt gaben. An jenem verregneten Julitag hat also nicht nur der Olympiasieger und dreifache Ironman-Weltmeister Jan Frodeno Geschichte geschrieben – sondern auch das Allgäu.

Acht Stunden mediales Großereignis

Frodeno duellierte sich 226 Kilometer lang mit seinem Rivalen Sanders. Nach 3,8 km Schwimmen im Großen Alpsee, 180 km Radfahren auf der B 19 und dem Marathon in Burgberg knackte Frodeno in 7:27:53 Stunden auch seinen eigenen Ironman-Weltrekord. Das über acht Stunden live übertragene Event fand Beachtung in der gesamten Sportwelt. Eine darauf spezialisierte Agentur hat nun, drei Monate später, die Berichterstattung rund um den 18. Juli analysiert.

Die Auswertung der Reichweite hat ergeben, dass das „Tri-Battle“ über 115 Millionen Sportfans in mehr als 70 Ländern erreicht hat. „Die Daten zeigen, welches Interesse entsteht, wenn traditioneller Sport in Zeiten digitaler Medien neu gedacht wird“, sagte Christoph Fürleger, Geschäftsführer der „Allgäu Triathlon GmbH“. Dabei war das Interesse in der Online-Welt besonders am kostenlosen und international kommentierten Livestream groß. Auch in den sozialen Netzwerken tauschten sich Millionen über den Triathlon im Allgäu aus.

Doch auch in den traditionellen Medien wurde umfassend über das Event informiert. Alleine auf internationalen TV-Sendern lief über 375 Stunden Programm zum Tri-Battle. Im deutschsprachigen Raum berichteten neben der „Sportschau“ der ARD und dem „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF auch 74 Zeitungen und Magazine über das Duell. „Es ging vorrangig darum, auszuloten was sportlich auf einer schnellen Strecke möglich ist, aber auch darum, möglichst vielen Fans in Corona-Zeiten eine gute Show zu bieten und damit Werbung für den Sport und das Allgäu zu machen“, ergänzt Fürleger.

Bilderstrecke

Weltrekord-Versuch im Allgäu: Frodeno gegen Sanders