Fußball

Spitzenreiter auf dem Prüfstand: 1. FC Sonthofen in Heilbrunn gefordert

1. FC Sonthofen

Der FCS um (von links) Jannik Keller, Markus Notz und Marc Penz fährt als Landesliga-Spitzenreiter nach Heilbrunn.

Bild: Günter Jansen

Der FCS um (von links) Jannik Keller, Markus Notz und Marc Penz fährt als Landesliga-Spitzenreiter nach Heilbrunn.

Bild: Günter Jansen

Der 1. FC Sonthofen fährt als Landesliga-Spitzenreiter zum Sechsten nach Bad Tölz. Routinier Marc Penz lobt den Lauf seines Teams – und warnt vor dem Gegner.
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Von Dieter Latzel
09.10.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Der Spitzenreiter denkt in kleinen Schritten. Der 1. FC Sonthofen führt die Landesliga mit 29 Punkten an – beim Sechsten, dem SV Bad Heilbrunn“ (22), wollen die Kreisstädter zunächst aber die „30-Punkte-Marke“ knacken, und das am besten mit einem Sieg. Sonntag ab 14.15 Uhr geht’s für den FCS in das knifflige Auswärtsspiel.

„Heilbrunn ist ein unangenehmer Gegner, der nicht leicht zu schlagen sein wird. Wir haben aber noch nie dort gespielt. Das ist völliges Neuland für uns“, sagt Torwart Marco Zettler. „Wir haben in der Liga die wenigsten Gegentore kassiert und wissen, dass wir gut verteidigen können.“

Im Sonthofer Lager sind sich alle Beteiligten bewusst, dass man sich im Fernduell mit dem TSV Gilching keinen Ausrutscher leisten sollte, denn der Zweite lauert mit einem Punkt Rückstand hinter den Oberallgäuern. Da aber Gilching beim Dritten Nördlingen ebenfalls keine leichte Aufgabe vor sich hat, besteht für die Müller-Truppe die große Chance, sich mit einem Sieg in Heilbrunn etwas abzusetzen.

Sonthofen seit Wochen in Top-Form

Das Sonthofer Team ist seit Wochen ausgezeichnet in Schuss und seit zwölf Spielen unbezwungen. Wer in die Startelf will, muss sich durch Leistung empfehlen. Da hat FCS-Coach Benjamin Müller derzeit ein Luxusproblem. Bis auf die verletzten Kapitän Wiedemann und Patrick Littig kann er aus dem Vollen schöpfen. Routinier Marc Penz bestätigt, dass alle „geil darauf sind, den positiven Lauf“ auf 13 Spiele ohne Niederlage auszubauen. „Was um uns rum passiert, gilt es auszublenden. Wir wollen auf uns selbst schauen. Ich bin zuversichtlich.“

Der spielende Co-Trainer spricht aber auch respektvoll vom Gegner und einem gefährlichen Pflaster. Heilbrunn habe sich seit dem bisher einzigen Duell, dem 1:3 in Sonthofen 2020, spielerisch stark verbessert und gehöre mit einer soliden Abwehr und ihren schnellen Kontern zu den Top-Teams der Liga.

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Der Gastgeber spielt eine tolle Saison. Zu den Stärken gehört die Offensivabteilung: 28 erzielte Treffer sind der zweitbeste Ligawert. Allein 10 davon hat Torjäger Maximilian Specker auf seinem Konto. Er erhielt aber beim 2:1-Heimsieg gegen den VfR Neuburg glatt Rot, fehlte damit zuletzt in Ichenhausen und könnte gegen den FCS noch gesperrt sein. Diese Auswärtspartie gegen den dortigen SC verlor das Team von Trainer Walter Lang im Übrigen trotz Überzahl mit 1:2.

Reserve in Heising am Zug

Auch für die FCS-Reserve wird es am Sonntag ab 15 Uhr beim Dritten TSV Heising schwer. Die Gastgeber haben die vergangenen drei Kreisklasse-Partien gewonnen, der FCS II die letzten vier. Eine Serie könnte enden. Sollte dem Team von Trainer Dieter Walther ein Sieg gelingen, würden sie nach Punkten zu den Hausherren aufschließen.