FC Oberstdorf in der Bezirksliga am Zug

Spitzenspiel bei der Übermacht: Wie der FC Oberstdorf in Kaufering bestehen will

Benedikt Eder (rechts) fehlt dem FCO in Kaufering.

Benedikt Eder (rechts) fehlt dem FCO in Kaufering.

Bild: Dominik Berchtold

Benedikt Eder (rechts) fehlt dem FCO in Kaufering.

Bild: Dominik Berchtold

Vier Leistungsträger fehlen, der Gastgeber scheint übermächtig: Der FC Oberstdorf ist am Samstag beim Top-Team Kaufering gefordert.
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Von kob
25.09.2021 | Stand: 11:31 Uhr

Zum Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Süd tritt der FC Oberstdorf am Samstag beim VfL Kaufering an. Anpfiff ist um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum. Es ist das Spiel der Superlative in der Bezirksliga: Spitzenreiter gegen ersten Verfolger – die zweitbeste Offensive (24 Tore) gegen besten Sturm der Liga (29 Tore). Zudem stellt der gastgebende VfL die mit Abstand beste Abwehr (erst fünf Gegentreffer). Aber auch der FCO hat sich defensiv inzwischen stabilisiert.

Andreas Maier: "Dann sind sie nicht aufzuhalten"

Kaufering führt die Tabelle mit 21 Punkten aus acht Spielen an, der FCO folgt mit 19 aus neun. „Ich hoffe, dass wir der Liga einen Gefallen tun und das Meisterschaftsrennen spannend halten. Mit einem Kauferinger Sieg könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht mehr aufzuhalten sind. Was sie zeigen, Punktausbeute und Torverhältnis, ist herausragend“, sagt FCO-Spielertrainer Andreas Maier.

Tatsächlich wurde der ohnehin gute VfL-Kader mit den regionalliga- und bayernligaerfahrenen Sebastian Bonfert und Manuel Wolf (beide vom TSV Landsberg) verstärkt. Und nach drei Mittelfeldrängen seit 2017 darf es heuer gerne mehr sein. „In dieser Form und Zusammensetzung sind sie Topfavorit auf den Titel. Das belegen auch die Zahlen: acht Spiele, sieben Siege, sechs davon zu-Null“, sagt Maier.

VfL Kaufering in bestechender Form

„Die vergangenen fünf Partien haben sie allesamt auswärts ohne Gegentor gewonnen – auswärts in sechs Partien noch kein Gegentor bekommen. Das ist beeindruckend.“ Einzig der TSV Bobingen konnte den VfL am dritten Spieltag bezwingen (2:4) und damit die bisher einzige Niederlage beibringen. „Aber wir fahren nicht chancenlos nach Kaufering. Wir sind selbst auch nicht schlecht in Schuss. Aktuell würde ich als gegnerischer Trainer ungern gegen uns antreten wollen“, gibt sich Maier zuversichtlich.

Auswärts ist der FCO in dieser Saison noch ohne Punktverlust, alle vier Auswärtsspiele wurden gewonnen. Oberstdorf will sich mit Punkten aus Kaufering in die spielfreie Woche verabschieden und die gute Tabellenposition festigen. „Das haben sich die Jungs nach dem bisherigen Auftreten verdient. Wir wollen weiter überraschen und werden auch in Kaufering voll auf Sieg spielen“, sagt Maier. Im Kader wird es im Vergleich zum 4:1-Heimsieg vor Wochenfrist jedoch zu Änderungen kommen. Lingg, Eder, Geiger und Hasselberger sind angeschlagen und konnten das Abschlusstraining nicht absolvieren. „Da werden wir umstellen müssen. Uns wird aber etwas einfallen“, verspricht der Spielertrainer.

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