Leichtathletik

Sprint-Talent "geht fremd": Pascal Eß verblüfft im Hochsprung

Pascal Eß

Pascal Eß verblüffte in Friedberg nicht nur die Konkurrenz – auch Trainer Karlheinz Utz (im Hintergrund) war sichtlich hin und weg: Denn der 17-jährige Eß überraschte mit seinem schwäbischen Titel im Hochsprung mit 1,66 Meter.

Bild: Annegret Eß

Pascal Eß verblüffte in Friedberg nicht nur die Konkurrenz – auch Trainer Karlheinz Utz (im Hintergrund) war sichtlich hin und weg: Denn der 17-jährige Eß überraschte mit seinem schwäbischen Titel im Hochsprung mit 1,66 Meter.

Bild: Annegret Eß

Pascal Eß vom TV Immenstadt überrascht im Hochsprung: Bei der „Schwäbischen“ gewinnt der 17-Jährige den Titel. Doppel-Silber gibt’s für Nicole Mörstedt.
##alternative##
Von Redaktion Allgäuer Anzeigeblatt
05.10.2021 | Stand: 05:25 Uhr

Es war die größte Überraschung bei der „Schwäbischen“. Das Sprint-Talent Pascal Eß vom TV Immenstadt hat bei den Bezirkstitelkämpfen der Klassen der Aktiven, der U 18 und der U 14 in Friedberg überraschend den Titel im Hochsprung gewonnen. Im Sog des 17-Jährigen überzeugte der Nachwuchs der Städtler bei den schwäbischen Titelkämpfen: Neben Gold für Eß hab es zweimal Silber für Nicole Mörstedt und zahlreiche gute Platzierungen für die weiteren Oberallgäuer.

(Lesen Sie auch: Wie Leichtathletik-Ass Karin Ertl 13 Jahre nach ihrem Rücktritt lebt)

Eß allerdings sorgte für eine kleine Sensation in der Klasse MJ U 18 mit seinem Hochsprung-Triumph mit der neuen persönlichen Bestleistung von 1,66 Metern: Mit dieser Leistung ließ der Teenager die favorisierte Hochsprung-Konkurrenz hinter sich – und das, obwohl der Sonthofer im Dienste des TV Immenstadt „nur“ mit der drittbesten Vorkampfleistung gemeldet war. Doch Eß steigerte sich im Wettkampf von Sprung zu Sprung, scheiterte erst an der Höhe von 1,70 Meter und ließ seine misslungene Weitsprungleistung vergessen.

Mörstedt glänzt im Weitsprung

Gut vertreten war der TV Immenstadt auch in der Klasse WJ U 18 durch Nicole Mörstedt und Marissa Fritzsche, obwohl beide Athletinnen noch der Schülerinnen-Klasse W 15 angehören. Einen starken Auftritt im Weitsprung legte einmal mehr Mörstedt hin, die in ihrer Paradedisziplin mit vier ihrer sechs Sprünge deutlich die Fünfmetermarke übertraf und sich mit starken 5,17 Metern Silber sicherte.

Auch im Speerwerfen dominierte die Städtlerin mit 37,02 Metern, was der talentierten Athletin ebenfalls die Vizemeisterschaft einbrachte. Hier musste sie sich nur der zwei Jahre älteren Speerwurf-Spezialistin (LG Augsburg) beugen. Unglücklicherweise musste das Mehrkampftalent im fünften Versuch verletzt abbrechen.

Bilderstrecke

Sportgala in Sonthofen 2019

Lesen Sie auch
##alternative##
Leichtathletik-Talente trumpfen auf

Klein, aber oho! Immenstädter Mini-Kader räumt bei "Schwäbischer" ab

Dagegen kämpfte ihre Kollegin Marissa Fritsche im Weitsprung nach zweijähriger Wettkampfpause und großem Trainingsrückstand durch die Corona-Pandemie um einen Wettkampfrhythmus. Das gelang ihr Weitsprung noch nicht, wesentlich besser lief es aber im Hochsprung, wo sie gute 1,42 Meter überquerte, was persönliche Bestleistung bedeutete und ihr in dem starken Hochsprungfeld Platz fünf einbrachte.

Ein guter Einstieg gelang auch den vier Jüngsten der U 14/W 12, Lena Vogler, Pia Schmid, Lona Reichelt und Jette Kimpel bei ihrem ersten Wettkampfstart.

Staffel-Talente halten gut mit

Bereits beim 4 x 75 Meter-Staffellauf überzeugten sie mit guten Wechseln und belegten in der Endabrechnung mit 44,16 Sekunden Rang fünf. Auch über 75 Meter und im Weitsprung mischten sie mit ihren Zeiten und Weiten gut mit, und Lena Vogler gelang es sogar, den ersten Zeit-Endlauf zu gewinnen. Auch im Weitsprung lieferten die jungen Athletinnen gute Weiten ab – auch wenn nur Pia Schmid den Endkampf der besten Acht erreichte. Sie belegte mit guten 4,18 Metern Rang fünf im 18er-Teilnehmerfeld. Im Hochsprung bewältigte sie 1,26 Meter.