Großbrand: 130 Rettungskräfte im Einsatz

Stallgebäude in Kranzegg brennt völlig nieder: 50 Tiere sterben in den Flammen

Ein Stallgebäude in Kranzegg brennt am Sonntagabend völlig nieder: 50 Tiere sterben in den Flammen.

Ein Stallgebäude in Kranzegg brennt am Sonntagabend völlig nieder: 50 Tiere sterben in den Flammen.

Bild: Andrea Liss

Ein Stallgebäude in Kranzegg brennt am Sonntagabend völlig nieder: 50 Tiere sterben in den Flammen.

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Die Flammen zerstörten ein Stallgebäude: Beim Großbrand in Kranzegg kam für 50 Rinder jede Hilfe zu spät. Während der Rettungsaktion kam es zu Detonationen.
08.03.2021 | Stand: 12:48 Uhr

Update, Montag, 8.30 Uhr - Zu einem Großbrand ist es am Sonntagabend gegen 22 Uhr im Rettenberger Ortsteil Kranzegg (Landkreis Oberallgäu) gekommen. Nachbarn hatten Feuer in einem großen landwirtschaftlichen Anwesen im Sterkliser Weg bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Rund 130 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren vor Ort. Zusammen mit dem Besitzer des Stalls hatten die Anwohner noch versucht, so viele Rinder zu retten, wie möglich. Leider kam aber nach ersten Informationen für 35 Tiere jede Hilfe zu spät - sie starben in den Flammen. Am Montagmorgen wurde die Zahl laut Polizei auf 50 korrigiert. Das Ehepaar, dem der Hof gehört, ist fassungslos.

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Stallgebäude in Kranzegg brennt völlig nieder

Stallgebäude in Kranzegg brennt völlig nieder: Es kam zu Detonationen

Anwohner hörten während der verzweifelten Rettungsaktion immer wieder Detonationen. Der Stall stand laut einem Anwohner innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Ob Personen verletzt wurden, ist unklar. Einzelne Feuerwehrleute mussten sich aber vom Rettungsdienst untersuchen lassen. Immerhin konnten Anwohner und Feuerwehrleute einen Großteil der knapp 150 Rinder retten. Umliegende Landwirte kamen mit Viehwagen und brachten die Tiere so in Sicherheit. Wie es zu dem Brand der großen Halle kam, ist noch unklar.

Neben dem Stall war demnach auch eine Maschinenhalle mit landwirtschaftlichen Geräten betroffen. Der Schaden wurde am Sonntagabend auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Am Montagmorgen teilte die Polizei mit, dass der Schaden etwa eine Million Euro beträgt.

Die Kriminalpolizei ermittelt.

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