Kleinkunst im Oberallgäu

Start mit neuen Sicherheitsauflagen in der Sonthofer Kultur-Werkstatt

Die Türen öffnen sich wieder, aber mit strengen Auflagen: Monika Bestle bietet in der Sonthofer Kultur-Werkstatt wieder ein Programm an.

Die Türen öffnen sich wieder, aber mit strengen Auflagen: Monika Bestle bietet in der Sonthofer Kultur-Werkstatt wieder ein Programm an.

Bild: Günter Jansen

Die Türen öffnen sich wieder, aber mit strengen Auflagen: Monika Bestle bietet in der Sonthofer Kultur-Werkstatt wieder ein Programm an.

Bild: Günter Jansen

Nach der Corona-Zwangspause öffnet die Sonthofer Kultur-Werkstatt die Türen wieder. Doch die Sicherheitsmaßnamen sind höher. Was verlangt und was geboten wird.
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Von Klaus Schmidt
07.07.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Nachdem die Inzidenz-Zahlen erheblich unter die 50 gefallen sind, versucht die Sonthofer Kultur-Werkstatt einen Neustart. Das teilt Leiterin Monika Bestle mit. Allerdings setzt sie auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Gültige Nachweise

Alle Besucher müssen einen gültigen Impfnachweis, einen Corona-Antigen-Schnelltest (Apotheke) oder den Nachweis einer überstandenen Covid-Erkrankung vorlegen, Selbsttests werden nicht akzeptiert.

50 Besucher pro Veranstaltung

Wie bisher gelte: 50 Besucher sind pro Veranstaltung zugelassen. Jeweils zehn Menschen dürfen an einem oder zwei kleinen nebeneinander stehenden Tischchen sitzen. An der Kasse muss sich jeder Besucher in eine Liste eintragen. Maskenpflicht besteht für alle „Bewegungen“ im Raum. Während der Veranstaltungen dürfen die Masken abgenommen werden. Damit auch Konzerte mit Sängern und Bläsern stattfinden können, gebe es Luftreiniger mit Filter, die während der gesamten Veranstaltung eingeschaltet sind. Das Programm im Juli:

  • „Südlich von Helsinki“ heißt ein Jazzquintett mit Musikern aus dem Allgäu und dem Außerfern, das Eigenkompositionen präsentiert. Stefan Sigg (Flügelhorn), Friedrich Schweiger (Saxophon, Klarinetten), Andreas Kopeinig (Klavier), Tiny Schmauch (Kontrabass) und Thomas Scholz (Schlagzeug) spielen am Freitag, 9. Juli, um 20 Uhr.
  • „Wenn Worte tönen“ heißt ein Abend mit Klarinettist und Autor Achim Rinderle am Samstag, 10. Juli, um 20 Uhr. Gedichte, Episoden aus Reisetagebüchern sowie eigenwillige Kurzgeschichten stehen auf dem Programm. Dazu Klänge, die sich aus tanzenden Worten entwickeln und Musik, die jenseits aller Sprache ihre Magie entfalten soll.
  • Der Allgäuer Mundartautor, Liedermacher und Kabarettist Helmut Rothmayr stellt sein neues Programm „Es war amôl“ am Freitag, 16. Juli, und Samstag, 17. Juli, jeweils um 20 Uhr vor. Mit humorvollen und nachdenklichen Geschichten, Liedern und Gedichten will er seinen Zuhörern neue Märchen auftischen, Rückblicke unternehmen, Einblicke gewähren und Ausblicke wagen.
  • Der Westallgäuer Liedermacher Werner Specht und die Gruppe „Westwind“ laden zu einem Spaziergang auf ihrer „Liederstraße“ am Freitag, 23. Juli, um 20 Uhr ein. Werner Specht (Gitarren/Gesang/ Harfe), Peter Zürn (Hackbrett Akkordeon/Mandoline), Dieter Peinecke (Gitarren/Bass) und Moritz Rädler (Bass/Trompete/Steirische) erzählen von Lebensweisheiten, Erinnerungen, Träumen und Wünschen.
  • Jodula Hedwig Roth trifft Kerberbrothers Alpenfusion am Samstag, 24. Juli, um 20 Uhr. Der Abend bietet der Vorderburger Jodlerin die Gelegenheit, sich einmal mit der Alpenfusion der Kerberbrothers klanglich zu vermischen, die einen transglobalen Mix aus Alpenklängen und Jazz beherrschen. Die Kerberbrothers sind Andreas Kerber (Gitarre, Hackbrett, Alphorn), Markus Kerber (Flöten, Saxophone, Klarinette), Martin Kerber (Zither, Scherrzither, Trompete, Akkordeon), Tiny Schmauch (Kontrabaß) und Pit Gogl (Schlagzeug).

Kartenreservierung unter Telefon 08321/2492.

Die Sonthofer Kultur-Werkstatt im Internet

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