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Steffen Rössle

Einst internationales Model, heute Baumkletterer: Ein Tag veränderte das Leben dieses Oberallgäuers

Ein Keller, wie ein Gemälde – und mittendrin ein historisches Stück. Steffen Rössle mit seinem Stahl-Rennrad, mit dem der Blaichacher 1984 als 20-Jähriger den gleichaltrigen Miguel Indurain (später fünfmaliger Tour de France-Sieger) in den Schatten stellte. Für Rössle das erste Kapitel einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte.

Ein Keller, wie ein Gemälde – und mittendrin ein historisches Stück. Steffen Rössle mit seinem Stahl-Rennrad, mit dem der Blaichacher 1984 als 20-Jähriger den gleichaltrigen Miguel Indurain (später fünfmaliger Tour de France-Sieger) in den Schatten stellte. Für Rössle das erste Kapitel einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte.

Bild: Ronald Maior

Ein Keller, wie ein Gemälde – und mittendrin ein historisches Stück. Steffen Rössle mit seinem Stahl-Rennrad, mit dem der Blaichacher 1984 als 20-Jähriger den gleichaltrigen Miguel Indurain (später fünfmaliger Tour de France-Sieger) in den Schatten stellte. Für Rössle das erste Kapitel einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte.

Bild: Ronald Maior

Als Teenager ein großes Sporttalent zieht Steffen Rössle in den 1990ern um die Welt, wird Werbegesicht eines Biergiganten. Heute klettert er auf Bäume.

23.05.2022 | Stand: 19:25 Uhr

Er schraubt eben noch den Sattel fest. Als wir Steffen Rössle zum Interview treffen, wirft er sein Rennrad von 1983 für unseren Termin in Schale. „Das ist das Prachtstück. So etwas gibt es heute nicht mehr“, sagt der 57-jährige Blaichacher. „Erst recht nicht mit der Geschichte.“ Das Rad ist 39 Jahre alt, der Rahmen aus Stahl, die Geschichte Gold wert. Im Juli 1984 absolvierte Steffen Rössle auf der Maschine der italienischen Radfirma „Galli“ die Baskenlandrundfahrt – und landete als 16. exakt 36 Sekunden und etliche Plätze vor Miguel Indurain.