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Immer mehr Bedürftige

Tafeln im Oberallgäu stoßen an ihre Grenzen

Gisela Gschwendtner, Leiterin des Tafelladens der Caritas in Immenstadt, legt einige Lebensmittel in den Einkaufskorb einer Frau. Seit dem Krieg gegen die Ukraine hat die Nachfrage in den Tafelläden zugenommen.

Gisela Gschwendtner, Leiterin des Tafelladens der Caritas in Immenstadt, legt einige Lebensmittel in den Einkaufskorb einer Frau. Seit dem Krieg gegen die Ukraine hat die Nachfrage in den Tafelläden zugenommen.

Bild: Sophia Ungerland

Gisela Gschwendtner, Leiterin des Tafelladens der Caritas in Immenstadt, legt einige Lebensmittel in den Einkaufskorb einer Frau. Seit dem Krieg gegen die Ukraine hat die Nachfrage in den Tafelläden zugenommen.

Bild: Sophia Ungerland

Die Schlangen vor Tafelläden im Oberallgäu werden immer länger. Mittlerweile kauft die Caritas sogar Ware zu. Was passiert, wenn die Nachfrage weiter steigt.
31.05.2022 | Stand: 06:58 Uhr

Die Tafelläden im südlichen Oberallgäu erreichen ihr Limit. Die Nachfrage hat dort seit Beginn des Kriegs in der Ukraine stetig zugenommen. In Sonthofen könnten Bedürftige bereits nur noch einmal pro Woche einkaufen, sagt Miriam Schnitzler, Sprecherin des Caritasverbandes Kempten-Oberallgäu. In Immenstadt stemmen die Ehrenamtlichen den Betrieb des Ladens noch ohne solche Regeln. Jedoch werden auch hier die Lebensmittel immer knapper.